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Snowboarder Konstantin Schad : „In Richtung Tod – das ist es mir nicht wert“

  • -Aktualisiert am

Hochrisikosport in Pyeongchang: Snowboardcross, mit Konstantin Schad (links) Bild: EPA

Snowboardcross sorgt durch brutale Stürze für Diskussionen. Athletensprecher Konstantin Schad redet im F.A.Z.-Interview über die sehr gefährlichen Pisten, extreme Sprünge bei Olympia, das Blutgeld der Sportler und Konsequenzen.

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          Sie haben nach dem skandalösen olympischen Snowboardcross mit vielen Verletzten scharfe Kritik an den Organisatoren geübt. Wie beurteilen Sie das Rennen mit einem Tag Abstand?

          Ich hätte noch viel mehr erzählen können, wenn ich das richtig emotional behandelt hätte, so wie es ist für uns Athleten. Wir haben berechtigte Kritik angebracht, und wenn uns das hilft, ist es gut. Es fehlen in der Berichterstattung ein paar relativierende Sätze, aber es stimmt leider: Im Snowboardcross hat die Strecke einfach nicht gepasst. Und ich habe leider das Gefühl, dass wir Snowboarder hier in einen Rahmen eingespannt sind, der es nicht zulässt, dass wir für unsere Sicherheit sorgen können. Es gibt keine Verschiebungen der Rennen bei uns, es gibt nicht die Möglichkeit, die Strecke, wie es nötig wäre, rechtzeitig zu verändern.

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