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Riesenslalom der Damen : Rebensburg wieder Halbzeit-Sechste

  • Aktualisiert am

Gut um die Kurve: Viktoria Rebensburg liegt in Lauerstellung Bild: AFP

Vor vier Jahren gewann Viktoria Rebensburg Gold im Riesenslalom. Auch in Sotschi ist sie nach Durchgang eins Sechste. Maria Höfl-Riesch ist wegen einer Erkältung nicht angetreten. Stargeigerin Vanessa Mae jubelt.

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          Ob das ein gutes Omen ist? Viktoria Rebensburg liegt nach dem ersten Durchgang des Riesenslalom bei den Winterspielen in Sotschi mit Rang sechs auf dem gleichen Platz wie bei ihrem Olympiasieg vor vier Jahren. Allerdings hat sie schon 0,71 Sekunden Rückstand auf den Bronze-Rang. „Die Ausgangsposition ist okay, ich habe oben im Flachen schon ein paar Fehler gehabt“, sagte die Skirennfahrerin aus Kreuth am Dienstag im ZDF. Viktoria Rebensburg war übrigens 2010 nach dem ersten Lauf ebenfalls Sechste - damals allerdings mit lediglich 0,35 Sekunden Rpckstand auf die Führende Elisabeth Görgl.

          „Es ist natürlich nicht einfach, aber das haben wir vorher gewusst. Ich versuche mich drauf einzustellen und das Beste draus zu machen“, sagte die 24-Jährige nach dem ersten Lauf am Dienstag in Krasnaja Poljana. Bei Schneefall im Startbereich, Regen weiter unten und damit äußerst schwierigen Bedingungen hatten die Starterinnen zum Teil große Probleme im siebten von zehn Alpin-Rennen dieser Spiele.

          Die dreimalige Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch verzichtete auf ihren vierten Start in Sotschi. Grund: Ein „Infekt der oberen Atemwege“. Olympia-Debütantin Barbara Wirth freute sich über ihren Auftritt. „Das ist gar nicht eine so schlechte Ausgangsposition“, sagte die 24-Jährige nach Platz 21 - und war noch ziemlich außer Atem.

          Stargeigerin reißt die Arme hoch

          Einen Tag vor der Männer-Entscheidung, für die der Start von Felix Neureuther sehr unwahrscheinlich ist, hatten die Damen alle Mühe bei nasskaltem Wetter. Die frühen Startnummern waren der erwartete Vorteil. Am besten kam Abfahrtsolympiasiegerin Maze, Startnummer 1, mit den Verhältnissen zurecht. Die Slowenin liegt mit 0,52 Sekunden Vorsprung auf die Schwedin Jessica Lindell-Vikarby, Startnummer 2, vorn. Nadia Fanchini aus Italien ist Dritte. „Die Organisatoren haben alles gegeben, dafür ist es okay“, erklärte Rebensburg. Die Österreicherin Elisabeth Görgl haderte dagegen. „Es ist sehr zum kämpfen, sehr schwer und geht kaum vorwärts“, sagte die Doppel-Weltmeisterin von 2011. „Sehr schade, dass sie das so durchdrücken“, ergänzte Teamkollegin Kathrin Zettel mit Tränen in den Augen.

          Keineswegs vergeigt: Vanessa Mae freut sich im Ziel
          Keineswegs vergeigt: Vanessa Mae freut sich im Ziel : Bild: REUTERS

          Erfreut riss dagegen die Stargeigerin Vanessa Mae im Ziel die Arme in die Höhe. Die unter dem Nachnamen ihres Vaters für Thailand als Vanessa Vanakorn startende Musikerin ist mit 26,98 Sekunden hinter Maze auf Rang 74 die letzte platzierte Fahrerin vor dem Finale. Höfl-Riesch hatte im Riesenslalom ohnehin nur Außenseiterchancen und will sich nun auf den abschließenden Slalom am Freitag konzentrieren. Dort gilt sie als Siegerin von Vancouver als Mitfavoritin.

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