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Winterspiele in Pyeongchang : Im Olympischen Dorf ist Leben

  • Aktualisiert am

Bild: Reuters

Die ersten Athleten sind eine Woche vor Beginn der Winterspiele ins Olympische Dorf eingezogen. Im Lauf des Tages werden die deutschen Eisschnellläufer in Pyeongchang erwartet. Die Wada empfiehlt derweil alte Flaschen.

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          Mit einer Zeremonie im kleinen Rahmen ist am Donnerstag in Anwesenheit von IOC-Präsident Thomas Bach das olympische Dorf in Pyeongchang eröffnet worden. Der Ort in Südkorea ist ab dem Freitag kommender Woche bis zum 25. Februar Hauptschauplatz der Winterspiele. Neben dem olympischen Dorf in der Bergregion gibt es in Gangneung ein zweites Athleten-Dorf, in der östlichen Küstenstadt werden die Eis-Wettbewerbe ausgetragen.

          „Wir können jetzt schon sagen, dass dieses olympische Dorf eines der besten ist, wenn nicht das beste“, sagte Bach bei hervorragenden äußeren Bedingungen mit strahlend blauem Himmel und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Organisations-Chef Lee Hee Beom fügte bei der Zeremonie vor Ehrengästen, Freiwilligen und Medienvertretern hinzu: „Das ist ein Platz, an dem alle Athleten entspannen können.“

          Insgesamt können die beiden Athletendörfer etwa 6800 Aktive und Betreuer beherbergen. Rund 2900 Sportler aus mehr als 90 Ländern werden zu den Spielen vom 9. bis 25. Februar in Südkorea erwartet. Als erste Deutsche wurden am Donnerstag acht Eisschnellläufer um die fünfmalige Olympiasiegerin Claudia Pechstein in Südkorea erwartet.

          Wada empfiehlt alte Flaschen

          Im Skandal um manipulierbare Urin-Flaschen für Dopingproben hat die Welt-Anti-Doping-Agentur dem IOC empfohlen, für die Tests bei den Olympischen Winterspielen ein älteres Modell einzusetzen. Das teilte die Wada in der Nacht zum Donnerstag in Montreal mit. Damit soll eine eklatante Sicherheitslücke geschlossen werden. Zuvor war bekannt geworden, dass die eigentlich vorgesehenen Flaschen der Schweizer Firma Berlinger  nach dem Einfrieren einer Probe manuell geöffnet und wieder geschlossen werden könnten.

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          Das im September 2017 eingeführte jüngste Modell war entwickelt worden, nachdem es bei den Winterspielen 2014 in Sotschi zu Manipulationen bei Proben russischer Sportler gekommen war. Nun sollten weiterhin Probeflaschen aus dem Jahr 2016 verwendet werden, empfahl die Wada. Sie würden momentan weiterhin von einer Reihe von Anti-Doping-Agenturen eingesetzt. „Dies sollte als vorsorgliche Maßnahme gesehen werden, die die Integrität der Dopingkontrollen bei den Spielen garantiert“, sagte Wada-Generaldirektor Olivier Niggli.

          Der Hersteller Berlinger habe bereits zugestimmt, die Produktion des älteren Modells wieder aufzunehmen, fügte er hinzu. Wie das Internationale Olympische Komitee mitteilte, hätten die Organisatoren der Winterspiele und die unabhängige Doping-Free Sport Unit (DFSU), die für die Kontrollen in Pyeongchang zuständig sind, der Empfehlung der Wada bereits zugestimmt.

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