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Olympia und Omikron : „Importierte“ Covid-Fälle in Peking

  • Aktualisiert am

Die fröhlichen Maskottchen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Situation in Peking für Sportler anstrengend sein wird. Bild: dpa

China hält an seiner Null-Covid-Strategie fest, muss aber den Corona-Höchststand seit März 2020 einräumen. Einige Athleten haben sich schon in die streng kontrollierte Olympia-Blase begeben.

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          Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in China hat zweieinhalb Wochen vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) den höchsten Stand seit März 2020 erreicht. Am Wochenende war zudem der erste Omikron-Fall in der Hauptstadt registriert worden.

          Am Montag wurden in China 223 neue Fälle gemeldet, davon 80 in der vom Virus betroffenen Hafenstadt Tianjin und neun weitere, darunter auch Omikron-Fälle, in Kanton im Süden des Landes. Weitere 68 Fälle wurden aus der zentral gelegenen Provinz Henan gemeldet, wo für mehrere Millionen Einwohner teilweise Lockdown-Maßnahmen gelten und eine massive Testkampagne durchgeführt wurde.

          Zhuhai an der Grenze zu Macau forderte seine knapp 2,5 Millionen Einwohner auf, die Stadt nicht zu verlassen, nachdem mehrere Omikron-Fälle verzeichnet worden waren. Am Montag begannen Tests in der gesamten Stadt, die Schulen wurden geschlossen.

          Obwohl China an seiner Null-Covid-Strategie und den strikten Einreisekontrollen festhält, wurden am Montag auch 60 neue „importierte“ Fälle gemeldet. Einige Athleten und Repräsentanten sind bereits im Vorfeld der Spiele in der Hauptstadt eingetroffen. Sie begaben sich sofort in eine streng kontrollierte Blase, die sie vollständig vom Rest der Bevölkerung trennt.

          Nachdem am Wochenende in Peking ein lokaler Fall von Omikron festgestellt worden war, verschärften die Behörden die Vorschriften für Personen, die aus anderen Teilen Chinas in die Hauptstadt einreisen.

          Die infizierte Frau befinde sich weiter in Peking und sei nicht mit anderen infizierten Personen in Kontakt gekommen, erklärten die Gesundheitsbehörden, die rund 13.000 Personen getestet haben, die in demselben Gebiet lebten oder arbeiteten. Einige Touristenattraktionen in der Hauptstadt wurden ebenfalls geschlossen.

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