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Olympia in Südkorea : Ja, wo sind sie denn, die ganzen Zuschauer?

Olympia in der Berg-Einsamkeit: Die Alpinrennen wurden vom Publikum links liegengelassen. Bild: EPA

Die Winterspiele sind fast vorbei – und immer noch suchen wir nach den Zuschauermassen, die ein solches Spektakel eigentlich verdient. Nur bei zwei Sportarten herrschte Hochstimmung.

          Fünfundneunzig Prozent der Tickets seien verkauft – das ist eine der erstaunlichsten Nachrichten aus Pyeongchang und Gangneung, den beiden großen Bühnen der Olympischen Winterspiele in Südkorea. Ja, wo sind sie denn, die ganzen Zuschauer? Vor dem Fernseher mögen die Tribünen ordentlich gefüllt aussehen und die Stimmung überschwänglich, aber die Bilder täuschen.

          Die Arenen können noch so spärlich besetzt sein, ein paar Fans in buntem Outfit lassen sich immer auftreiben, die für ein paar Sekunden ausgelassene Stimmung simulieren. In der Totalen klappt das nicht, da bleiben die Kameras dann lieber ganz dicht bei den Athleten. Volles Haus und großartige Stimmung gab es nur bei ganz wenigen Sportarten: bei den Shorttrack-Eisflitzern vor allem, den Lieblingen der Koreaner, und bei den Freestylern im Schnee, da vor allem beim Halfpipe-Wettbewerb der Snowboarder. Shorttrack und Halfpipe – das hatte was von Popkonzert, von flächendeckender Begeisterung, von olympischer Hochstimmung. In anderen Disziplinen sah es dagegen ziemlich traurig aus. Eine Übersicht.

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