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Spektakel bei Olympia : Die neuen Wunderkinder des Snowboardens

  • -Aktualisiert am

Strahlende Siegerin: Chloe Kim dominiert den olympischen Snowboard-Wettbewerb in der Halfpipe. Bild: AFP

Shaun White ist der Superstar des Snowboardens. Doch zwei andere springen spektakulär ins Rampenlicht: Der Weg für die Amerikaner Kim und Gerard zum Olympiasieg war hart – sehr hart.

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          Snowboarden? Halfpipe? Slopestyle? Die Koreaner können damit nicht viel anfangen. In der Praxis. Aber in der Theorie wissen sie Bescheid. Shaun White? Klar, der Superstar aus Kalifornien. Ein Popstar auch in Asien. In Japan, in China vor allem, aber auch in Südkorea. Während Disziplinen wie Biathlon, Skispringen oder Ski alpin erschreckend wenige Zuschauer an die olympischen Pisten, Schanzen und Loipen von Pyeongchang locken, waren die Wettbewerbe im Freestyle-Snowboarden Attraktionen ersten Ranges, die Tribünen überfüllt, die Stimmung wie bei einem Rockkonzert.

          Michael Eder

          Sportredakteur.

          Der 31-jährige White, der sein drittes Gold in der Halfpipe in einem spektakulären Finale gewann, war ein umjubelter Held, aber der Altmeister ist nicht mehr allein. Zwei neue Sterne sind in Pyeongchang aufgegangen, die schon jetzt die Zukunft des Snowboardens beleuchten. Redmond „Red“ Gerard gewann den Slopestyle der Männer, Chloe Kim gewann die Halfpipe der Frauen, zwei der technisch anspruchsvollsten Disziplinen im Wintersport. Gerard und Kim sind Amerikaner, beide sind erst 17 Jahre alt, sie werden das Freestyle-Snowboarden in den kommenden Jahren noch attraktiver, noch spektakulärer machen. Sie werden, wenn sie von Verletzungen verschont bleiben, die neuen Snowboard-Superstars sein, zwei Wunderkinder des Sports.

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