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Eileen Gu, Chloe Kim und Co. : Die neuen Olympia-Stars aus dem Netz

Vor allem in China ist die Ski-Freestylerin Eileen Gu der Superstar der Olympischen Spiele. Bild: AFP

Während das ältere Publikum im Fernsehen Biathlon oder Skispringen guckt, verfolgen die Jüngeren die Olympischen Spielen längst auf anderen Kanälen – und damit auch andere Sportarten. Das IOC freut´s.

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          Wenn die Athletinnen und Athleten beim Aerials-Wettbewerb starten, wird es im Publikum still. Sie fahren an, heben ihre Arme, springen über eine Rampe, drehen sich in der Luft und landen dann im Schnee – im besten Fall. Wenn man ihnen zuschaut, ist es, als ob zahlreiche Youtube-Clips aneinander gereiht würden. Fallen sie hin? Landen sie? Das Format ist perfekt für kurze Aufmerksamkeitsspannen – und bietet trotzdem große Spannung. Tiktok, Youtube, Instagram, bei diesen Winterspielen spielt längst nicht mehr nur das lineare Fernsehpublikum eine Rolle. Während das ältere Publikum vor dem Fernseher Biathlon oder Skispringen schaut, sehen die Jüngeren Sport auf anderen Kanälen.

          Olympische Winterspiele 2022
          Stefanie Sippel
          Sportredakteurin.

          Ein Beispiel: Als die Snowboarderin Anna Gasser 2018 einen Triple Cork landet, ist das Video schon überall – als sie selbst noch auf dem Berg ist. Atemraubende Tricks, das funktioniert im Netz. Aerials, Snowboard oder Ski-Freestyle oder Ski- und Bordercross, eine Disziplin ist spektakulärer als die andere – und online gut zu vermarkten. Aber lässt sich die Faszination von Olympia online konservieren, auch wenn man nicht live einschaltet?

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