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Rodeln : Geisenberger in Goldposition

  • Aktualisiert am

Schneller als der Blitz: Natalie Geisenberger Bild: AFP

Weltmeisterin Natalie Geisenberger greift bei den Winterspielen in Sotschi nach dem zweiten Rodel-Gold für die deutschen Kufen-Asse. Ihr Vorsprung zur Halbzeit ist groß.

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          Rodel-Weltmeisterin Natalie Geisenberger steuert zur Halbzeit ihres Olympia-Rennens bei den Winterspielen in Sotschi klar auf Gold-Kurs. Einen Tag nach dem Triumph von Felix Loch legte die 26-Jährige am Montagabend zwei blitzsaubere Fahrten im selektiven Eiskanal von Krasnaja Poljana hin.

          Nach zwei von vier Läufen beträgt ihr Vorsprung auf die zweitplatzierte Tatjana Hüfner bereits mehr als sieben Zehntelsekunden. Die Vancouver-Olympiasiegerin Hüfner darf auf ihre dritte Medaille bei Winterspielen hoffen. Die Amerikanerin Erin Hamlin ist zur Halbzeit Dritte, Anke Wischnewski liegt auf dem achten Rang.

          „Ich werde morgen alles geben und auf keinen Fall auf Sicherheit gehen“, sagte Geisenberger im ZDF. „Es hat mich gestern brutal gefreut für den Felix. Das ist sehr motivierend für die anderen, wenn man weiß, der eine kann’s - dann können’s die anderen auch.“

          Wie schon im Training fand sich die Seriensiegerin am besten mit der neuen Eisrinne zurecht und schockte die Konkurrenz in Lauf eins mit einem fulminanten Bahnrekord. In Durchgang zwei baute die Miesbacherin ihren Vorsprung weiter aus.

          Hüfner zeigte sich im Vergleich zum Training verbessert. Vor allem die Schlüsselstelle in Kurve fünf konnte die 30-Jährige in den ersten beiden Durchgängen gut meistern.

          Einziges Problem könnte die für Rodler ungewohnte Schlafpause zwischen den Läufen werden: „Die Nacht wird ein Problem werden“, hatte Geisenberger im Vorfeld befürchtet. „Bei Olympia wird auch sehr viel im Kopf entschieden.“

          Rodeln, Damen

          Stand nach 2 von 4 Läufen: 1. Natalie Geisenberger (Miesbach) 1:39,814 Min. (49,891/49,923 Sek.); 2. Tatjana Hüfner (Friedrichroda) 1:40,580 (50,393/50,187); 3. Erin Hamlin (USA) 1:40,632 (50,356/50,276); 4. Natalia Chorewa (Russland) 1:40,848 (50,500/50,348); 5. Alex Gough (Kanada) 1:40,866 (50,464/50,402); 6. Kimberley McRae (Kanada) 1:40,919 (50,465/50,454); 7. Tatiana Iwanowa (Russland) 1:40,949 (50,457/50,492); 8. Anke Wischnewski (Oberwiesenthal) 1:40,966 (50,490/50,476); 9. Martina Kocher (Schweiz) 1:41,014 (50,560/50,454); 10. Kate Hansen (USA) 1:41,375 (50,794/50,581)

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