https://www.faz.net/-g8b-97ibc

Reaktionen zum Olympia-Finale : „Hat Ihnen mal jemand ins Herz gestochen?“

  • Aktualisiert am

Silber gewonnen statt Gold verloren – die deutschen Eishockey-Spieler. Bild: EPA

Das deutsche Eishockey-Team ist ganz nah dran an Olympia-Gold und verliert doch noch auf dramatische Weise das Finale gegen die Russen. Danach gibt es große Emotionen. FAZ.NET hat die Reaktionen gesammelt.

          Nach Olympia-Silber bei den Winterspielen in Pyeongchang gibt es vorerst keine Rücktritte aus dem Eishockey-Nationalteam. „Wir sind schon länger im Gespräch mit einigen Jungs. Am Ende des Tages entscheiden die Spieler. Entschieden ist noch nichts, man muss abwarten“, sagte Bundestrainer Marco Sturm am Sonntag nach dem 3:4 nach Verlängerung im Finale gegen die Olympischen Athleten aus Russland. Vor dem olympischen Turnier waren einige Rücktritte aus der Nationalmannschaft erwartet worden.

          FAZ.NET hat die Reaktionen zum Finale gesammelt:

          „Es ist hart. Wir waren nah dran. Aber trotzdem dürfen die Jungs nicht vergessen, sie bringen Silber heim mit nach Deutschland. Das werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Heute war es einfach bitter. Aber der Stolz überwiegt. Ich bin einfach nur happy, dass die Jungs die Medaille mit heim nehmen.“ (Bundestrainer Marco Sturm)

          „Wenn wir mal auf das gesamte Turnier zurückblicken, dann können wir unglaublich stolz sein, was wir hier mit der Mannschaft erreicht haben.“ (Nationalspieler Chistian Ehrhoff)

          „Hat Ihnen schon mal jemand ins Herz gestochen? So fühlt sich das an.“ (Nationaltorhüter Danny aus den Birken)

          „Wir haben es uns verdient, dass wir lachen können. Wer hätte gedacht, dass wir Russland fast in die Knie zwingen im Finale. Es ist unglaublich, was das Team geleistet hat, was wir für einen Lauf hatten. Wir können mehr als stolz sein.“ (Nationalspieler Patrick Reimer)

          „Das wird es nicht so schnell wieder geben. Man kann nur davon träumen, so einen offenen Schlagabtausch mit den Russen zu führen. Das geht mir sehr nahe. Hut ab.“ (DEB-Präsident Franz Reindl)

          „Wir waren so knapp davor, Gold zu gewinnen, deswegen war es natürlich im ersten Augenblick extrem schmerzhaft, das mitzuerleben. Aber als die Medaillen rauskamen, war ich einfach nur unglaublich stolz, dabei gewesen zu sein und sie in der Hand zu haben.“ (Nationalspieler Yannic Seidenberg)

          „Mich freut es für die Russen, die haben es jahrelang versucht und jetzt haben sie es geholt, und für uns ist das ein Riesenerfolg. In ein, zwei Stunden werden wir das auch realisieren, und dann kann man überglücklich sein.“ (Nationalspieler Felix Schütz)

          „Wenn Du für Dein Land spielst und diese Medaille gewinnst, ist es ein wichtiger Moment, besonders zu dieser Zeit.“ (Russlands Eishockey-Kapitän Pawel Dazjuk)

          „Je länger die Medaille um den Hals hängt, desto mehr kommt Stolz und Freude. Ich glaube, wir können aus dem Spiel rausgehen und sagen, wir haben Silber gewonnen.“ (Nationalspieler Marcel Goc)

          „Es war geil, mit der Mannschaft zu spielen. Wir haben immer daran geglaubt, dass wir es schaffen können. Am Ende hat es nicht geklappt, aber wir sind trotzdem stolz.“ (Nationalspieler Jonas Müller)

          „Wenn die Russen uns hier 7:1 nach Hause schicken, dann sagen wir okay. Aber wenn man so knapp an Gold dran ist... Deswegen hält sich die Stimmung gerade etwas in Grenzen bei uns.“ (Nationalspieler Matthias Plachta)

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Spitzenfrauen : Harmonie auf Zeit

          Nachdem die Personalien geklärt sind, geht es politisch bald ans Eingemachte: Mindestlohn, Arbeitslosenversicherung, Rüstungsexporte. Die mächtigsten Frauen Europas – Kramp-Karrenbauer, von der Leyen und Merkel – könnten sich dabei in die Quere kommen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.