https://www.faz.net/aktuell/sport/olympische-winterspiele/deutsches-team/olympia-in-peking-rodler-felix-loch-im-interview-17776457.html

Felix Loch zu Olympia in China : „Auf das Drumherum freue ich mich nicht“

Feingefühl ist gefragt: Felix Loch beim Training auf der Olympiabahn Bild: dpa

Rodler Felix Loch hat bei Winterspielen zwei Einzelmedaillen gewonnen. Im Interview spricht er über Konkurrenz im deutschen Team, Tücken der Olympiabahn und die bedrückende Atmosphäre in und um Peking.

          4 Min.

          Mitte Dezember sind Sie positiv auf Covid-19 getestet worden. Ist alles überstanden?

          Anno Hecker
          Verantwortlicher Redakteur für Sport.

          Ich hatte Gott sei Dank keine Symptome und habe die Zeit nur – in Anführungsstrichen – abgesessen. Aber so ein paar kleine Nachwehen gab es schon. Es dauerte ein bisschen, bis sich das Gefühl, wieder im Wettkampfmodus zu sein, auch im Kopf wieder zu 100 Prozent eingestellt hat. Beim Weltcup in Winterberg war das noch nicht so weit. Es geht um die volle Konzentration, die nötig Anspannung, sich wie unter Strom zu fühlen im Rennen. Ich habe dann noch mal alles von Kopf bis Fuß checken lassen. Zum Glück gab es keine Befunde. Ich bin ganz happy, dass alles wieder so ist, wie es sein sollte.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Mordwerkzeug: Sergej Mironow, der Leiter der Fraktion „Gerechtes Russland – für die  Wahrheit“ in der Staatsduma, präsentiert einen Vorschlaghammer mit einer persönlichen Widmung von der privaten Söldnerfirma Wagner.

          Russlands Ideologie des Todes : Das Imperium mit dem Vorschlaghammer

          Auf dem Weg nach Walhalla: Die private Söldnertruppe Wagner mit ihrer demonstrativen Brutalität bestimmt zunehmend den politischen Ton in Russland. Männer werden auf den Tod in der Schlacht eingeschworen. Ein Gastbeitrag.

          Hertha nach dem Bobic-Rauswurf : Das Ende des Größenwahns

          Der „Big City Club“ ist mit dem Aus von Fredi Bobic endgültig Geschichte. Der neue Ansatz von Hertha BSC klingt gut, ist aber grotesk. Denn so wie der Klub nun werden soll, war er schon einmal.