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Olympia 2018 : Lölling rast zu Silber im Skeleton

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Mutig im Eiskanal: Jacqueline Lölling. Bild: dpa

Hochspannung im Eiskanal: Im spektakulären Skeleton-Finale sichert sich die Deutsche Jacqueline Lölling Platz zwei. Die Weltmeisterin muss sich nur einer Britin geschlagen geben.

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          Jacqueline Lölling hat die dritte deutsche Olympia-Medaille für die Skeletonis bei Winterspielen gewonnen. Die 23-Jährige sicherte sich am Samstag bei den Spielen in Pyeongchang Silber. Nach vier Läufen im Olympic Sliding Centre lag die 23-Jährige aus Brachbach nur 0,45 Sekunden hinter der Briten Lizzy Yarnold, die damit ihren Olympiasieg von Sotschi 2014 wiederholte. Dritte wurde Laura Deas, ebenfalls aus Großbritannien. Die vor dem Final-Durchgang führende Österreicherin Janine Flock fiel noch auf Platz vier zurück.

          Vor Lölling hatten 2010 in Vancouver Kerstin Szymkowiak und Anja Huber Silber und Bronze für die deutschen Skeletonis geholt. Die frühere Weltmeisterin Tina Hermann aus Königssee und Anna Fernstädt verpassten es in Südkorea knapp, die Medaillenbilanz noch auszubauen. Hermann wurde Fünfte, die Berchtesgadenerin Anna Fernstädt Sechste. Zwischen dem dritten und sechsten Platz betrug der Abstand nur 14 Hundertstelsekunden.

          Weltmeisterin Lölling hatte in den ersten drei Läufen in der schwierigen Eisrinne im Olympic Sliding Centre immer wieder Fahrfehler gezeigt. Dennoch war die Weltcup-Siegerin als Führende in die letzten beiden Durchgänge gestartet. Die Abstände zur zweitplatzierten Flock und Yarnold waren allerdings knapp. Durch einen Fehler in der Kurve neun, in der auch Rodler Felix Loch durch einen Patzer seine sicher geglaubte Goldmedaille vergeben hatte, verlor sie im dritten Lauf Zeit und rutschte auf den dritten Platz zurück. Der Rückstand auf Flock blieb mit 0,1 Sekunden äußerst knapp. Im letzten Durchgang gelang ihr dann endlich die erste souveräne Fahrt, die auf dem Silberrang endete.

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