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Corona-Tests bei Olympia : Peking lockert ein wenig

Ob Bevölkerung oder Sportler: China testet. Bild: AP

Die Organisatoren der Olympischen Winterspiele haben den CT-Wert, ab dem ein PCR-Test eines Sportlers als negativ angesehen wird, von 40 auf 35 herabgesetzt. Wer dazwischen liegt, muss in Isolation.

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          Die Organisatoren der Olympischen Winterspiele in Peking haben den CT-Wert, ab dem ein PCR-Test eines Sportlers auf das Coronavirus als negativ angesehen wird, von 40 auf 35 herabgesetzt. Das Organisationskomitee für die am 4. Februar beginnenden Spiele teilte am Sonntagabend mit, die Regelung gelte sofort. Die Teilnehmer erfahren damit neben der Möglichkeit zur Einreise ohne Hotelquarantäne eine weitere Vorzugsbehandlung: Chinas Bürgern wird nicht kommuniziert, welchen CT-Wert ihre Tests aufweisen müssen, damit sie als negativ gelten.

          Christoph Becker
          Sportredakteur.

          Allerdings werden Teilnehmer an den Spielen, deren Testergebnis zwischen 35 und dem bisherigen Schwellenwert 40 liegt, wie Personen behandelt, die als „naher Kontakt“ eines positiv auf das Coronavirus getesteten Dritten gelten. Diese nahen Kontaktpersonen müssen sich ebenfalls in Isolation begeben, aber nicht in einem dafür eingerichteten Quarantänehotel, sondern in ihrer Unterkunft. Sie müssen Nahrung allein zu sich nehmen und sich allein in gesonderten Fahrzeugen an ihre Wettkampfstätte beziehungsweise ihren Arbeitsplatz begeben. Vor allem aber wird die Zahl der vorgeschriebenen PCR-Tests verdoppelt, auf zwei Tests am Tag. Sportler müssen sich zudem sechs Stunden vor ihrem Wettkampf einem weiteren PCR-Test unterziehen.

          Der Zeitraum, in dem Teilnehmer mit einem CT-Wert zwischen 35 und 40 wie nahe Kontaktpersonen eines positiv Getesteten behandelt werden, soll sieben Tage betragen. Wer in China positiv getestet wird, mit einem CT-Wert unter 35, kann die Quarantäne verlassen, wenn er zwei negative Tests an zwei aufeinander folgenden Tagen aufweist oder nach zehn Tagen in Quarantäneisolation ohne weitere Symptome an drei aufeinanderfolgenden Tagen Testergebnisse mit einem CT-Wert von mehr als 35 aufweist. In beiden Fällen werden die Betroffenen anschließend wie nahe Kontaktpersonen behandelt.

          Am Sonntag wurde der erste für die Spiele angereiste Sportler positiv getestet. Mit den insgesamt sechs positiven Tests vom Sonntag liegt die Zahl der positiven PCR-Tests unter den im Rahmen der Spiele bis einschließlich Sonntag genommenen 377 977 Proben nun bei 78. Die Diskussion um den von China im Rahmen der staatlichen Null-Covid-Strategie hoch angesetzten CT-Wert 40 war aufgekommen, weil in Europa und Nordamerika teilweise deutlich niedrigere Werte gelten, nach denen ein PCR-Test als negativ gilt. Alle für die Spiele anreisenden Personen müssen im Zeitraum von 96 Stunden vor Abflug zwei negative PCR-Tests in ihrem Heimatland erbringen.

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