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IOC und der Fall Peng Shuai : Ampel-Politiker fordern Olympia-Boykott

Nach 2008 kommen die Olympischen Spiele wieder nach Peking – doch die Kritik ist groß. Bild: picture-alliance/ dpa

Der Fall Peng Shuai soll nicht ohne Folgen für China bleiben. In der deutschen Debatte werden die Forderungen nach einem diplomatischen Boykott der Winterspiele lauter. Auch die Kritik am IOC nimmt zu.

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          In den Koalitionsparteien der künftigen Bundesregierung werden die Forderungen nach einem Boykott der Olympischen Winterspiele in China durch die Politik lauter. Einen sogenannten diplomatischen Boykott der in Februar in Peking stattfindenden Spiele hatte das EU-Parlament bereits im Sommer gefordert, er wird auch vom amerikanischen Präsidenten Joe Biden, im Vereinigten Königreich und von der australischen Regierung erwogen. Das müsse die künftige Bundesregierung „natürlich auch“ tun, sagte Mahmut Özdemir, der sportpolitische Sprecher der künftigen Kanzlerpartei SPD der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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          Die deutsche Debatte wird nun vor allem durch den Umgang des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und seines Präsidenten Thomas Bach mit der über Wochen verschwundenen chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai befeuert. Özdemir sagte, das IOC habe ein „fatales und bedenkliches Signal“ an die Sportwelt gesendet. Der sportpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Erhard Grundl sagte, ein diplomatischer Boykott sei „das Mindeste, was ich erwarte. Wir sollten die Olympischen Spiele 2022 als das benennen, was sie sind: Eine Propagandashow unter Beteiligung des IOC und seiner Sponsoren. Wir müssen die permanenten Menschenrechtsverletzungen in China klar benennen und uns nicht hinter wirtschaftlichen Beziehungen verstecken.“ Kein deutscher Politiker sollte sich „an dieser Propagandashow beteiligen“.

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