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Volunteers in Tokio : Vorbereitungen auf Olympia wegen Coronavirus verschoben

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Übergroße Olympischen Ringe werden auf einem Ponton vor der Rainbow Bridge Hängebrücke im Hafen vom Odaiba Marine Park transportiert. Bild: dpa

Während der Olympischen Sommerspiele in Tokio helfen Tausende Volunteers aus vielen Ländern mit. Wegen des Coronavirus wurden die Vorbereitungen für die Helfer nun verschoben.

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          Wegen des grassierenden Coronavirus hat das Organisationskomitee (OK) der Olympischen Sommerspiele vom 24. Juli bis 9. August in Tokio den für Samstag geplanten Start der Vorbereitung für die Volunteers verschoben. „Als Teil der Anstrengungen, eine weitere Verbreitung des neuen Virus zu verhindern, haben wir uns entschieden, den Auftakt der Trainingsphase für die Freiwilligen Helfer zu verlegen“, heißt es in einer OK-Mitteilung.

          Während Olympischer Spiele helfen Tausende Volunteers aus vielen Ländern, um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Sie arbeiten ehrenamtlich in verschiedensten Bereichen, sie sind meist mehrsprachig, um den Olympia-Touristen aus aller Welt helfen zu können.

          Absage nicht vorgesehen

          Das Tokio-OK stellte zugleich klar, dass es an der Durchführung der Spiele keine Zweifel gebe. „Wir arbeiten weiter eng mit allen relevanten Organisationen zusammen, um sichere Spiele durchzuführen. Eine Absage ist nicht vorgesehen, und die das Training der Volunteers hat darauf keinen Einfluss“, heißt es weiter.

          Die japanischen Behörden haben im Land bislang rund 100 Personen identifiziert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Dazu kommen jene 634 Menschen, die sich auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess befinden, das sich im Hafen von Yokohama unter Quarantäne befindet.

          Yuriko Koike, die Gouverneurin von Tokio, hatte am Freitag erklärt, eine Verlegung oder gar eine Absage der Spiele stünden nicht auf der Agenda. Zur Frage, ob es möglicherweise Änderungen für den Ablauf der Spiele geben könnte, meinte sie: „An diesem Punkt sind wir noch nicht.“

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