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Taekwondo : Bronze zum Geburtstag

  • Aktualisiert am

Über die Trostrunde zu Bronze: Helena Fromm Bild: dapd

Helena Fromm kämpft sich durch die Hoffnungsrunde und holt Olympia-Bronze im Taekwondo. Danach kündigt sie eine „doppelte“ Feier an - denn sie hatte diese Woche Geburtstag.

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          Helena Fromm hat eine lange Durststrecke der deutschen Taekwondo-Kämpfer beendet und in der koreanischen Kampfsportart die olympische Bronzemedaille gewonnen. Die Studentin aus Arnsberg im Sauerland bezwang am Freitag im Kampf um Platz drei in der 67-Kilo-Klasse die Australierin Carmen Marton mit 8:2. Für die bislang einzige deutsche Medaille hatte der Frankfurter Faissal Ebnoutalib gesorgt, der 2000 in Sydney Silber holte.

          Gold ging an die Südkoreanerin Hwang Kyung Seon, die zum zweiten Mal nach 2008 Olympiasiegerin wurde. Sie schlug im Finale die Türkin Nur Tatar mit 12:5. Hwang hatte bei den Spielen 2004 zudem die Bronzemedaille gewonnen.

          „Es ist einfach Wahnsinn. Ein Traum ist für mich und meinen Trainer in Erfüllung gegangen“, sagte die 25-jährige Fromm, die vom Bundestrainer Carlos Esteves betreut wird. Die WM-Dritte von 2011 kündigte eine große Party an. „Ich hatte am vergangenen Sonntag Geburtstag. Heute wird doppelt gefeiert.“ Sie habe in den vergangenen Monaten auf vieles verzichtet. „Da habe ich mich in der Trainingshalle verkrochen. Jetzt gibt es einiges nachzuholen.“

          „Heute wird doppelt gefeiert“

          Fromm gewann bei ihren zweiten Olympischen Spielen drei Kämpfe und verlor ein Duell. Die 25-Jährige war im Viertelfinale an der späteren Olympiasiegerin Hwang gescheitert und musste deshalb den Umweg über die Hoffnungsrunde gehen. „Gegen die Koreanerin hatte ich mich zu sehr eingeschränkt“, meinte sie.

          Den Bronze-Kampf begann sie verhalten, um in der dritten Runde anzugreifen. Mit zwei Kopftreffern und 7:1 Zählern ging der Durchgang klar an sie.„Da habe ich richtig Gas gegeben und schöne Punkte gemacht.“

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