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Olympia in Japan : Die Frage nach dem Sinn

  • -Aktualisiert am

Die Sonne scheint, die Olympischen Spiele in Tokio beginnen mit einem Jahr Verspätung. Bild: dpa

Ohne Zuschauer und unter strengen Anti-Covid-Regeln ist der Lack der Spiele ab, bevor die Athleten um Medaillen kämpfen. Die Sorgen der Bevölkerung wurden nicht wirklich gehört. Der Unmut hat Folgen.

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          Die Olympischen Spiele von 1940 in Tokio fanden nicht statt. Nach dem Angriff auf China schien Japan vielen im Ausland als Gastgeber nicht mehr tragbar. Tokio sagte im Eigeninteresse 1938 ab. Die fehlenden Spiele, wie sie genannt werden, erinnern an eine unrühmliche Vergangenheit und werden in Japan gerne unter den Teppich gekehrt.

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          Die Olympischen Spiele von 1964 in Tokio waren die ersten in Asien und führten das demokratisierte Japan zurück in den Kreis der international angesehenen Länder. Von der Zeitnahme in den Stadien bis zum Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen demonstrierte Japan modernste Technik und baute die Hauptstadt in einer gewaltigen und teuren Kraftanstrengung zu einer modernen Metropole um. Tokio 1964 gab der Welt einen Vorgeschmack darauf, was später unter dem Schlagwort „Japan AG“ gefürchtet wurde und heute unter dem Stichwort asiatisches Jahrhundert verhandelt wird.

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