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Laurel Hubbard bei Olympia : Eine allzu starke Frau

Was tun? Laurel Hubbard tritt in Tokio bei Olympia an. Bild: AP

Die neuseeländische Gewichtheberin Laurel Hubbard tritt in Tokio als erste Transgender-Athletin bei Olympischen Spielen an – und beschert dem Sport ein superschweres Problem.

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          Als Laurel Hubbard vor drei Jahren bei den Commonwealth Games in Australien der Arm brach, da mischte sich bei vielen in das allgemeine Mitgefühl auch ein wenig Erleichterung. Es sah so aus, als wäre der Gewichtheber-Sport ein superschweres Problem losgeworden. Es kam anders. Hubbard, deren Karriereende schon nah gewesen war, kämpfte sich beharrlich auf die Heberbühne zurück.

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          Das Problem war also wieder da, und damit auch die unangenehme Kontroverse. Die 43 Jahre alte Neuseeländerin, Tochter eines einstigen Bürgermeisters von Auckland, wird die erste Athletin bei Olympischen Spielen sein, die offen ihre Geschlechtsidentität gewechselt hat. Am 2. August wird sie in Tokio in der Klasse über 87 Kilogramm antreten. Ihre Aussichten auf eine Medaille sind gut.

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