https://www.faz.net/-hfn-6xgf9

Ball des Sports 2012 : Wasserballer mit Weltrekord

  • Aktualisiert am

Auch der aktive Sport kam im Abendprogramm des Balls nicht zu kurz Bild: dpa

Mit einer Ballnacht in Wiesbaden stimmen sich Top-Athleten sowie prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft und Showbiz in Wiesbaden auf die Sommerspiele in London ein. Die Sporthilfe freut sich über einen Erlös von rund 800.000 Euro.

          2 Min.

          Die Wasserballer sorgten mit einem Weltrekord für das sportliche Highlight, die Hip-Hopper der Fantastischen Vier heizten ordentlich ein und Moderator Johannes B. Kerner ging baden. Der 42. „Ball des Sports“ hat mit einer launigen Mischung aus Show und Sport Lust auf die Olympischen Spiele in London gemacht und der Stiftung Deutsche Sporthilfe ordentlich Geld in die Kasse gespült.

          Unter dem Motto „Eine Nacht für Gold“ tanzten und talkten 1800 Prominente aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport am Samstagabend in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen. Rund 800.000 Euro erlöste die Sporthilfe bei Europas größter Sport-Benefizgala. „Die Athleten sind sehr auf die Unterstützung angewiesen. Mit dieser Summe werden wir auch die Sporthilfe-Förderung von 120 Top-Athleten bis London finanzieren können“, sagte Sporthilfe-Chef Michael Ilgner.

          DOSB-Präsident Thomas Bach freut sich bereits jetzt auf die Sommerspiele im Königreich, wo sich unter anderen Turn-Ass Fabian Hambüchen, Hammerwurf-Weltrekordlerin Betty Heidler oder der Deutschland-Achter im Rudern zu Olympiasiegern krönen wollen. „Wir werden eine starke und erfolgreiche Mannschaft erleben, mit der wir uns alle identifizieren können“, versprach der Chef des Deutschen Olympischen Sportbudnes (DOSB).

          Mit dabei sein wollen die Wasserballer, die zuletzt bei der EM mit Rang fünf für das beste Ergebnis seit 17 Jahren gesorgt hatten und mit einem spektakulären Auftritt weit nach Mitternacht den Abend krönten.

          In einem extra angefertigten und in den Hallenboden eingelassenen Bassin hielt die elfköpfige DSV-Auswahl den 153 Kilogramm schweren Judoka Andreas Tölzer durch Wassertreten 30 Sekunden lang über Wasser und verewigte sich mit dieser sportlichen Höchstleistung im Guiness-Buch der Rekorde.

          Die Hingucker des Abends waren die frühere Schwimmerin Franziska van Almsick und Filmstar Veronica Ferres. „Es war ein grandioser Abend. Ich habe gelernt, dass der Ball des Sports das wichtigste Ereignis des Jahres ist, um Geld für die Förderung der Sportler zu sammeln. Ich finde es klasse, hier sein zu können und sie zu unterstützen“, sagte Ferres.

          Für gute Laune im festlichen Saal sorgte eine Badeeinlage von Talkmaster Kerner. Der Moderator löste eine Wette mit dem ehemaligen Top-Kunstspringer Heiko Meyer ein und sprang in voller Gala-Robe vom Dreimeterbrett in den Pool.

          Den anschließenden Versuch, Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) zur Nachahmung zu überreden, wehrte die Politprominenz in seltener Einmütigkeit gekonnt ab.

          „Die Opposition geht nicht baden“, meinte Steinmeier. Und Bouffier betonte: „Wasserspringen ist Artistik, Athletik, Eleganz. Selbst springen, nein, das lassen wir mal. Das wäre nicht elegant.“

          Topmeldungen

          Hassfigur von Verschwörungstheoretikern: Microsoft-Gründer Bill Gates

          Bill Gates : Die Hassfigur

          In der Anfangszeit wurde Bill Gates als Held der Corona-Krise gefeiert. Dann kam der Mob: Jetzt findet sich der Milliardär inmitten von Verschwörungstheorien wieder. Die Anschuldigungen sind abenteuerlich.
          Bei „Anne Will“ diskutierten die Studiogäste über eine hochspannende Frage: Wie sollen die milliardenschweren Finanzspritzen investiert werden?

          TV-Kritik „Anne Will“ : Wohin mit dem ganzen Geld?

          Anne Will wollte von ihren Gästen wissen, ob die Milliarden gegen die Corona-Krise richtig investiert werden. Hätte sie in der Sendung ein Phrasenschwein aufgestellt – die Rettungspakete wären gegenfinanziert.
          Viel Wald, weniger Kompromisse? Homberg im Norden Hessens

          Zukunft des Coworking : Talente, kommt aufs Land!

          Die Krise lässt bei vielen Städtern den Wunsch reifen, ins Grüne zu ziehen, wo alles friedlicher scheint. Im hessischen Homberg kann man es kaum erwarten, dass die „Pioniere“ kommen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.