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Hunderte Millionen fehlen : So viel Verlust macht Tokio mit Olympia

Nationalstadion: Wo zuletzt in der Leichtathletik um Gold gelaufen wurde, wird mit jährlichen Kosten von 18 Millionen Euro gerechnet. Bild: WITTERS

Die einst hehre Rechnung der japanischen Hauptstadt ist hinfällig: Die Neubauten für die Olympischen Spiele kosten Unterhalt, der Verzicht auf Zuschauer reißt ein Loch in die Kasse.

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          Der Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees, Mark Adams, ist begeistert. Erste Ergebnisse einer Studie des IOC zeigen: Von den 878 Sportstätten, die seit Beginn der Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 für die Spiele gebaut wurden, werden immer noch 77 Prozent genutzt. Die Zahl ist ein Beleg für die Nachhaltigkeit der Olympischen Spiele. Sie scheint auch darauf hinzudeuten, dass die Spiele weniger „Weiße Elefanten“, Prestigebauten ohne Nutzen, produzieren, als oft angenommen.

          Patrick Welter
          Korrespondent für Wirtschaft und Politik in Japan mit Sitz in Tokio.

          Wie sieht die Bilanz für Tokio aus, wo am Sonntag die Olympischen Spiele zu Ende gegangen sind? Die Stadt hatte von Beginn an die Bewerbung um das Großereignis mit der Idee verbunden, noch bestehende Sportstätten der Spiele von 1964 wiederzuverwenden. Das sollte nicht nur den Bogen zur Historie schlagen, sondern auch Kosten sparen.

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