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Sommerspiele in Japan : Start ins Ungewisse

Es geht los: Eröffnungsfeier im Olympiastadion in Tokio Bild: dpa

Corona spielt mit: Nie zuvor standen Olympische Spiele so unter skeptischer Beobachtung. Und nie waren die sportlichen Kräfteverhältnisse so offen.

  • -Aktualisiert am
          5 Min.

          Vorfreude im olympischen Dorf. Wie ist das möglich? Nie zuvor standen Olympische Sommerspiele so unter skeptischer Beobachtung. Weltweit hagelt es Kritik. Wie kann man nur – in diesen Zeiten. Die japanische Bevölkerung macht sich in großen Teilen Sorgen, die Jugend der Welt könnte ihr die Variante des Coronavirus ins Land tragen. Und so sind sie eingepfercht, die Kleinen wie die ganz Großen des Weltsports, begleitet, überwacht, abgeschlossen von der Außenwelt: keine Zuschauer in den Arenen, kein Fest der Begegnung, keine Sieger- und Trostpartys. Olympia für Alleingelassene.

          Anno Hecker
          Verantwortlicher Redakteur für Sport.

          Mal mit dem Tennis-Helden Novak Djokovic Suppe löffeln in der Mensa, den Basketball-Star Kevin Durant (2,08 Meter) nicht nur von unten betrachten, mit Tour-Sieger Tadej Pogacar flachsen oder die Turnkönigin Simone Biles herzen: „Dazu wird es seltener kommen“, sagte Dirk Schimmelpfennig, Chef de Mission der deutschen Mannschaft in Tokio, der F.A.Z.: „Vieles, was Olympische Spiele ausmacht, wird fehlen.“ Aber Segler Philipp Buhl fühlt, stellvertretend für viele Olympiafahrer, Rückenwind: „Ich sehe die Flaggen der Nationen wehen, ich freue mich so, das olympische Feeling kommt.“

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