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Olympische Spiele : Erster Coronafall bei Fackellauf

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Fackellauf in Japan: Aus Angst vor der Verbreitung des Coronavirus von frequentierten Straßen verbannt. Bild: dpa

Ein Mann in seinen Dreißigern ist der erste offizielle Coronafall beim olympischen Fackellauf. In einigen Gebieten Japans wurde der Lauf bereits abgesagt oder von frequentierten Straßen verbannt.

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          Die Organisatoren der Olympischen Sommerspiele in Tokio haben beim landesweiten Fackellauf den ersten offiziellen Coronafall zu verzeichnen. Wie das OK mitteilte, handele es sich um einen Mann in seinen Dreißigern, der an dem Staffellauf auf der westlichen Insel Shikoku teilgenommen hatte. Seine Rolle wurde nicht spezifiziert.

          Man werde „mit den medizinischen Behörden zusammenzuarbeiten, um die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen für einen sicheren Fackellauf zu treffen“, hieß es weiter. Es war der erste gemeldete Fall im Zusammenhang mit dem Fackellauf, der in einigen Gebieten des Landes aus Angst vor der Verbreitung des Coronavirus abgesagt oder von frequentierten Straßen verbannt wurde.

          Aktuell äußerte die Stadt Kyoto ihre Bedenken. Lokale Medien berichteten, dass die Stadtoberen darum bitten wollten, die Veranstaltung abseits öffentlicher Straßen abzuhalten. Die Tageszeitung Asahi berichtete, dass Kyoto vorschlagen könnte, den Staffellauf innerhalb des Nijo-Schlosses abzuhalten, einer Weltkulturerbestätte.

          Der Plan der Organisatoren sah vor, dass der Fackellauf auf dem Weg zur Eröffnungsfeier in neuen Olympiastadion von Tokio am 23. Juli durch alle 47 Präfekturen des Landes führt. Etwa 10.000 Läuferinnen und Läufer sollten zum Einsatz kommen. Das Hygieneprotokoll sieht unter anderem vor, den Lauf zu unterbrechen, sollten sich zu viele Zuschauer an einem Ort versammeln. Der Fackellauf begann am 25. März.

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