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Olympische Spiele 2021 : Probleme nach der Verschiebung

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Japan muss warten: Die olympischen Ringe vor dem Gebäude des Organisationskomitees der Olympischen Spiele von Tokio. Bild: EPA

Kaum ist die Verschiebung der Spiele beschlossen, türmen sich Probleme für 2021 auf: Was passiert mit Sportstätten, Olympia-Appartements und Hotelbuchungen? Und wie soll der Zeitplan klappen?

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          Die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio auf 2021 stellt das Internationale Olympische Komitee (IOC) vor teilweise große Probleme.

          Terminkalender: Bereits die Fußball-EM wurde um ein Jahr verschoben und soll nun vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 stattfinden. Ein großes Problem bereitet die WM in der olympischen Kernsportart Leichtathletik vom 6. bis 15. August in Eugene/Oregon. Die Schwimm-WM ist vom 26. Juli bis 1. August 2021 im japanischen Fukuoka terminiert. Sollten beide Veranstaltungen auf 2022 ausweichen, gäbe es einen Konflikt mit den European Championships 2022 in München. Der internationale Sportkalender müsste also erheblich umorganisiert werden.

          Sportler: Viele Athleten hatten sich bereits für die Spiele in diesem Jahr qualifiziert: Wird diese Qualifikation eingefroren oder aufgehoben - müssen sie sich noch einmal ihre Teilnahmeberechtigung im Fall einer Neuansetzung erkämpfen? Fraglich auch, ob die in diesem Jahr startberechtigten Fußballer im kommenden Jahr noch mitspielen dürfen, wenn sie dann die Altersgrenze überschritten haben.

          Sportstätten: Die 43 Sportstätten wurden teilweise nur für eine temporäre Nutzung gebaut. Diese könnten 2021 nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch ist fraglich, ob das olympische Pressezentrum im Tokyo Big Sight Exhibition Centre für den neuen Austragungszeitraum wieder gebucht werden kann.

          Olympisches Dorf: Viele der begehrten Appartements in den 21 Hochhäusern wurden für die Nutzung nach den Spielen bereits verkauft oder vermietet. Offen ist daher, was mit den gültigen Verträgen passiert.

          Hotels: Bereits Millionen Hotelbuchungen bestehen rund um den ursprünglichen Austragungstermin 24. Juli bis 9. August. Oftmals wurden für die Zimmer bereits hohe Anzahlungen geleistet. Fraglich ist, wie damit umgegangen wird, eventuell drohen enorme Verluste.

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