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Letzte Quali-Chance verpasst : Olympia ohne deutsche Kletterinnen

  • Aktualisiert am

Das letzte Ticket nach Tokio: Hannah Meul verpasst die Qualifikation. Bild: EPA

Bei den Olympischen Spielen in Tokio werden keine Kletterinnen aus Deutschland dabei sein. Bei der EM in Moskau verpasst Hannah Meul den letzten Startplatz für Europa. Anders sieht es bei den Männern aus.

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          An den Olympischen Spielen in Tokio werden keine deutschen Kletterinnen teilnehmen. Hannah Meul verpasste am Samstag bei der EM in Moskau den Sieg im Kombi-Wettkampf und damit den letzten europäischen Startplatz für die Spiele in Japan. Die 19 Jahre alte Kölnerin wurde nach einem spannenden Wettkampf im Finale Siebte. Die Goldmedaille und damit auch das Startrecht für Olympia ging an die Russin Viktoria Meschkowa, die zuvor schon Europameisterin in den Einzel-Events Lead und Bouldern geworden war.

          In der Kombi, in der auch bei Olympia im August erstmals Medaillen für Klettern vergeben werden, kommen drei Einzeldisziplinen dran: Lead-, also das klassische Seilklettern, Bouldern an kurzen Grifffolgen in Absprunghöhe und Speedklettern an einer genormten Wand. Im Einzel-Wettkampf Lead hatte Meul zuvor in Moskau die Bronzemedaille als Vierte knapp verpasst. Im Bouldern war Teamkollegin Lucia Dörffel ebenfalls Vierte geworden.

          Deutsche Männer verzichteten auf die EM, weil Alexander Megos und Jan Hojer bereits die zwei möglichen Olympia-Startplätze erobert hatten. Auch etliche andere Top-Kletterer bei den Männern und Frauen, die bereits für Tokio qualifiziert sind oder wegen der Quotenregelung – maximal zwei Starter pro Land – keine Möglichkeit mehr hatten, verzichteten wegen der Corona-Unsicherheit auf den Trip nach Moskau.

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