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Olympia in Tokio 2021 : Spiele um jeden Preis

Vorankündigung: die Olympische Ringe im Hafenviertel Odaiba. Bild: dpa

Trotz Corona-Krise will man in Japan weiterhin an den Olympischen Spielen 2021 festhalten. Das Land lernt, mit dem Virus zu leben. Doch reicht die Erfahrung aus, um das Großereignis sicher zu realisieren?

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          So klingt es, wenn man sich Mut zuspricht. Die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Tokio würden mit oder ohne Virus stattfinden, predigt der Geschäftsführer des lokalen Organisationskomitees, Toshiro Muto, schon seit Wochen. Impfungen gegen das Virus seien keine Bedingung, legte Muto nach. Die Spiele müssten „um jeden Preis“ stattfinden, verkündete Olympia-Ministerin Seiko Hashimoto am Dienstag. Geht es noch ein wenig größer?

          Die Gründe hinter dem schriller werdenden Reigen der olympischen Stimmen sind nicht klar auszumachen. Eher zufällig treffen die Kommentare mit dem Regierungswechsel in Japan und dem Abschied von Ministerpräsident Shinzo Abe zusammen. Sein wahrscheinlicher Nachfolger, der eher nüchterne Kabinettssekretär Yoshihide Suga, wird für das Großereignis nicht mit derselben Überzeugungskraft wie Abe eintreten. Suga im Kostüm der Nintendo-Figur „Super Mario“ wird es wohl nicht geben. Aber seine Unterstützung für die Spiele in Tokio hat er schon zugesagt.

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