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Bach über Simone Biles : „Bester Spirit“

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Zaungast auf der Tribüne statt im Mittelpunkt des Geschehens: Simone Biles Bild: dpa

Die offene Art, wie Turn-Star Biles mit ihren Problemen umgeht, hat ihr großen Respekt eingebracht, auch von IOC-Chef Bach: „Ich bewundere sie dafür, wie sie mit der Situation umgeht.“

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          Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, hat sich tief beeindruckt über die amerikanische Turnerin Simone Biles geäußert. „Sie gibt offen zu, dass sie (mentale, d.Red.) Probleme hat, das ist schon mutig. Gleichzeitig feuert sie ihre Teamkolleginnen an und unterstützt sie vor Ort, wenn ihre Nachfolgerin gekrönt wird. Das ist eine menschliche Qualität und olympischer Spirit der besten Sorte“, sagte Bach.

          Der Chef des Internationalen Olympischen Komitees hatte nach Simone Biles‘ Rückzug aus dem Teamwettbewerb am Dienstag noch in der Halle mit dem Superstar gesprochen. „Wir sind bei ihr und wünschen Simone alles Gute“, sagte Bach am Freitag: „Ich bewundere sie dafür, wie sie mit der Situation umgeht.“

          Simone Biles (24 Jahre alt) hatte auch auf den olympischen Mehrkampf verzichtet, von der Tribüne aus aber verfolgt, wie ihre Teamkollegin Sunisa Lee in Tokio die Goldmedaille gewann. Ob Simone Biles zu den Gerätefinals vom 1. bis 3. August antreten wird, ist offen. „Ich musste tun, was richtig für mich ist und mich auf meine mentale Gesundheit fokussieren und nicht mein Wohlbefinden gefährden“, hatte sie nach ihrem Rückzug gesagt. „Für alle, die sagen, dass ich aufgegeben habe: Ich habe nicht aufgegeben“, schrieb die Amerikanerin am Freitag in ihrer Instagram-Story. „Mein Geist und mein Körper sind einfach nicht im Einklang.“ Sie wisse nicht, wie lange die Probleme dauerten. „Ehrlich gesagt, kann ich das nicht sagen.“

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