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Flor Isava Fonseca : Eine Lady und die reinseidene Anarchie!

  • -Aktualisiert am

Nicht ohne mein Seidentuch: Flor Isava Fonseca (Archivbild) Bild: Picture-Alliance

Flor Isava Fonseca war nationale Meisterin im Reiten, Tennis und Golf. Und sie mischte als eine der ersten Frauen im IOC mit. Besonders ist eine Anekdote rund um eine Olympia-Vergabe.

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          Vor einer Woche ist mit 99 Jahren eine Lady des Sports gestorben, die Venezolanerin Flor Isava Fonseca. Über sie muss unbedingt noch eine Anekdote erzählt werden. Sie war einst nationale Meisterin im Reiten, Tennis und Golf, wurde 1981 als eine der ersten Frauen ins Internationale Olympische Komitee aufgenommen und 1990 als erste Frau in die Exekutive gewählt.

          Just in dieser Zeit bewarb sich die Stadt Sydney, zu der sie freundschaftliche Beziehungen pflegte, um die Austragung der Olympischen Spiele 2000. Damals wurde noch hinter verschlossenen Türen getagt. Und so versprach sie während der Wahl im Jahr 1993 in Monte Carlo den Australiern, die gegen vier Konkurrenten antreten mussten: Wenn ich den Saal verlasse und meinen bunten Schal trage, habt ihr es bis ins Finale geschafft – mehr erfuhr auch sie als Mitglied vor der Verkündung durch den Präsidenten nicht.

          Und wenn ich den Schal um die Handtasche binde, habt ihr es nicht ins Finale geschafft. Sie trug ihn am Revers, Sydney gewann auch das Schluss-Duell mit Peking, und sie jubelte mit ihren Freunden. Was wir damit sagen wollen? Es lebe die reinseidene Anarchie!

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