https://www.faz.net/-hfn-aeb2k

Niederlage gegen Niederlande : Deutsche Hockey-Frauen nun gegen Argentinien

  • Aktualisiert am

Tänzchen in Orange: die Frauen aus Holland schlagen das deutsche Team Bild: Reuters

Im Vorrunden-Finale gegen Weltmeister Niederlande bekommen die deutschen Hockey-Frauen erstmals im olympischen Turnier Grenzen aufgezeigt. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen im Viertelfinale genutzt werden.

          1 Min.

          Die deutschen Hockey-Frauen haben bei den Olympischen Spielen in Tokio den Gruppensieg verpasst. Im Vorrunden-Finale gegen Weltmeister und Topfavorit Niederlande unterlag die Mannschaft von Trainer Xavier Reckinger mit 1:3 (1:2) und bekam dabei erstmals im Turnier Grenzen aufgezeigt. Alle vorherigen Spiele hatten die Deutschen gewonnen.

          Sie schließen die Gruppe A damit auf Rang zwei ab und treffen am Montag im Viertelfinale auf Argentinien. Schon am Sonntag spielen auch die deutschen Männer in der Runde der letzten Acht gegen die Südamerikaner. Erst vor sieben Wochen hatten die deutschen Frauen das EM-Finale (0:2) gegen die Niederlande verloren, am Samstag schlugen sie sich nun ordentlich.

          „Man muss zugestehen, dass wir zu schwach gestartet sind“, sagte Reckinger: „Die Niederlande sind mit sehr hoher Spielgeschwindigkeit gestartet und da hat es einfach zu lange gedauert, bis wir selbst drin waren im Spiel. Das darf uns im Viertelfinale gegen Argentinien nicht passieren. Wir müssen die Erkenntnisse aus der zweiten Halbzeit mit ins Viertelfinale nehmen.“

          Frederique Matla brachte „Oranje“ nach einer Strafecke früh in Führung (8.), Lidewij Welten (12.) legte noch im ersten Viertel nach. Doch die „Danas“, die bereits vor der Partie vorzeitig für das Viertelfinale qualifiziert waren, stellten mit ihrer ersten Strafecke durch Sonja Zimmermann (23.) den Anschluss wieder her. In der Folge verteidigte Deutschland gut und baute im letzten Viertel gar Druck auf, der Ausgleich schien möglich. Erneut Matla (56.) schloss einen Konter aber zur Entscheidung ab.

          Bundestrainer Reckinger hatte für das letzte Vorrundenspiel auf die angeschlagenen Lena Micheel und Amelie Wortmann verzichtet und setzte stattdessen auf die Ersatzakkreditierten Maike Schaunig und Pauline Heinz.

          Weitere Themen

          HSV gewinnt wildes Nord-Derby in Bremen

          2. Bundesliga : HSV gewinnt wildes Nord-Derby in Bremen

          Zwei Gegentreffer, ein Platzverweis und ein aberkanntes Tor: Vieles lief in der ersten Hälfte gegen Werder Bremen. In der zweiten Halbzeit mühten sie sich vergeblich gegen die Hamburger Defensive.

          Gelungener Auftakt der DFB-Frauen

          WM-Quali gegen Bulgarien : Gelungener Auftakt der DFB-Frauen

          Die Nationalmannschaft gewinnt das Spiel gegen Bulgarien mit 7:0 (3:0). Kleinere Schwierigkeiten gab es nur in der Anfangsphase. Ein dominanter Auftakt in die WM-Qualifikation – vor wenigen Zuschauern.

          Topmeldungen

          Markus Söder beim Parteitag der CSU in Nürnberg

          CSU-Chef im Wahlkampf : Markus Söder, der Antibayer

          Ganz Deutschland, so sagen es die Umfragen, hätte lieber Markus Söder als Armin Laschet zum Kanzler. Ganz Deutschland? Nein, die Bayern mögen ihn nicht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.