https://www.faz.net/-hfn-adzyi

Laser-Segler Philipp Buhl : In Japan soll alles besser werden

4,23 Meter lang, nur 59 Kilogramm schwer: Das ist das Boot – Philipp Buhl hat die fast perfekte Statur dafür. Bild: Bild: Deutscher Segler-Verband

Vor Olympia sieht Philipp Buhl sich als „komplettesten Laser-Segler“, der er je war. Für den zurückhaltenden Allgäuer klingt das schon fast nach einer Kampfansage. Eine Medaille in Tokio ist das Ziel.

          3 Min.

          Von den Olympischen Spielen kann Philipp Buhl derzeit nichts und niemand ablenken. Zumindest wenn man seinen Aktivitäten in den sozialen Netzwerken glaubt. Während andere Athletinnen und Athleten auf ihren dortigen Accounts noch kurz vor den ersten Wettkämpfen in Tokio ihr Inneres nach außen kehren, über private Dinge sprechen und sich in ihrer Freizeit zeigen, geht es bei dem 31 Jahre alten Immenstädters nur um eine Sache: Segeln. Bereits zwei Wochen vor dem ersten Rennen im Laser verkündete Buhl in einem Video, dass dies nun erst einmal seine letzten Worte vor dem großen Showdown an diesem Sonntag (5.00 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Olympia, in der ARD und bei Eurosport) in der Bucht von Enoshima seien.

          Sebastian Reuter
          Redakteur vom Dienst.

          „Ich habe viel trainiert, viel analysiert und recherchiert und auch viel philosophiert und ausprobiert“, sagt Buhl in dem Video. „Und ich glaube, meine Form ist gut und, dass ich der kompletteste Laser-Segler bin, der ich je war.“ Für den zurückhaltenden Allgäuer klingt das schon fast nach einer Kampfansage. Das Ziel ist jedenfalls klar: Eine Medaille sollte es für den Weltmeister von 2019 im besten Fall schon werden.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Gegenwind: Der amerikanische Präsident Joe Biden am  28. November am Flughafen von Nantucket

          Nord Stream 2 : Platzt der deutsch-amerikanische Deal?

          Im Senat kämpfen einige Republikaner für neue Sanktionen gegen die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. Sie wollen Präsident Joe Biden die Möglichkeit nehmen, Ausnahmen zu erteilen. Doch Berlin versucht zu überzeugen.
          Wie sensibel darf es sein? Der Philosoph Richard David Precht während der phil.Cologne im September 2021

          Precht und Flaßpöhler : Sie nennen es Freiheit

          Die haltlosen Behauptungen der Impfskeptiker dringen immer weiter in die bürgerliche Mitte vor. Für die neue pandemische Situation ist das fatal.