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Olympisches Hockey-Turnier : Deutsche Damen schlagen den Olympiasieger

  • Aktualisiert am

Anne Katarina Schroder und die Britin Shona McCallin beim Spiel Deutschland - Großbritannien in Tokio. Bild: AP

Das Team von Trainer Xavier Reckinger erkämpfte sich bei brütender Hitze im Oi Hockey Stadium mit Herz und Leidenschaft einen wichtigen Erfolg in der schweren Gruppe.

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          Die deutschen Hockey-Damen sind erfolgreich in das Olympia-Turnier in Tokio gestartet. Gegen Rio-Olympiasieger Großbritannien setzte sich das Team von Trainer Xavier Reckinger bei brütender Hitze im Oi Hockey Stadium am Ende verdient mit 2:1 (1:1) durch. Viktoria Huse (24. Minute/Siebenmeter) und Charlotte Stapenhorst (33.) erzielten die deutschen Tore beim wichtigen Startsieg. Sarah Jones (13.) hatte die Britinnen am Sonntag mit 1:0 in Führung gebracht.

          Für die deutsche Mannschaft, die vor fünf Jahren Olympia-Bronze gewonnen hatte, geht es am Montag mit dem Spiel gegen Indien weiter. Die weiteren Gegner der „Danas“, wie das Team genannt wird, sind Irland, Südafrika und Welt- und Europameister Niederlande. Die besten Vier aus der Sechsergruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale.

          Britinnen patzen bei Strafecken

          Nach schwachem Beginn fanden die deutschen Damen immer besser ins Spiel - auch weil die Britinnen bei den Strafecken patzen. Lediglich bei der 1:0-Führung verwandelte Jones eine der zehn Strafecken, die der Olympiasieger zugesprochen bekam. Deutschland erkämpfte sich nach einer Leistungssteigerung mit Herz und Leidenschaft einen wichtigen Erfolg in der schweren Gruppe.

          Die Kapitänin der deutschen Hockey-Nationalmannschaft, Nike Lorenz, lief mit einer Regenbogenbinde auf ihrem linken Stutzen auf. Lorenz hatte die bunte Binde als Symbol für sexuelle Diversität seit Monaten und zuletzt auch in einigen Spielen bei der EM getragen – und damit weltweit für Aufsehen gesorgt.

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