https://www.faz.net/-hfn-ae18u

Deutsche Schwimm-Hoffnung : Die Spiele des Florian Wellbrock

„Keiner will sich in die Karten schauen lassen“: Florian Wellbrock glaubt an die eigene Stärke. Bild: Reuters

Seit Michael Groß vor 33 Jahren ist kein deutscher Schwimmer mehr Olympiasieger geworden. Florian Wellbrock will das ändern. Zuvor spricht er über die Vorbereitung und das, was ihn in Tokio erwartet.

          7 Min.

          Freitag, 16. Juli, Kumamoto. Pressekonferenz des Deutschen Schwimm-Verbands, der dort sein vorolympisches Quartier hat. Pressekonferenz, das heißt: Videokonferenz. Tokio ist noch weit weg, mehr als 1000 Kilometer, als Florian Wellbrock deutlich macht, mit welchem Anspruch er ins Olympia-Wasser springen wird:

          Christoph Becker
          Sportredakteur.

          „Wenn ich nachher eine Vierzehnvierzig schwimme und damit Olympiasieger werde, bin ich voll und ganz zufrieden. Wenn ich Vierzehndreißig schwimme, was neuer Weltrekord ist, aber vier Leute schneller waren und ich auf Rang fünf lande, dann ist das eine Superzeit. Aber ich weiß nicht, ob ich zufrieden wäre. Wir werden an Medaillen gemessen, nicht an Zeiten. Das macht es bei Olympia schwierig. Ich möchte möglichst weit vorne ankommen.“

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Christian Lindner beim FDP-Parteitag am Sonntag in Berlin.

          FDP vor der Wahl : Lindner will Stimmen aus Überzeugung, nicht aus Kalkül

          Die Freidemokraten sinnieren darüber, wer sie wählt und warum. Aus Taktik sollten die Leute nicht für die FDP stimmen, sagt Parteichef Lindner. Doch die Vorzeichen haben sich während des Wahlkampfs dramatisch verändert.
          Armin Laschet am Samstag in Warendorf

          Bundestagswahl : Was Laschet falsch macht und was richtig

          Der Kandidat der Union will auf einer Welle des Vertrauens ins Kanzleramt reiten. Das ist ein wenig, als würde die Bahn mit Pünktlichkeit werben. Oder Tinder mit ewiger Treue.