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Leichtathletik : Malaika Mihambo springt in „Sieben-Meter-Klub“

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Abgehoben: Malaika Mihambo auf dem Sprung an die Spitze der Jahresbestenliste Bild: dpa

Glänzender Auftritt von Deutschlands bester Weitspringerin: Beim Diamond-League-Meeting in Rom knackt Malaika Mihambo die Sieben-Meter-Marke. Zum deutschen Rekord fehlen aber noch einige Dezimeter.

          Europameisterin Malaika Mihambo hat einen glänzenden Start in ihre internationale Freiluft-Saison hingelegt und gehört nun als achte deutsche Weitspringerin zum „Sieben-Meter-Klub“. Die 25-Jährige aus Schwetzingen gewann am Donnerstagabend beim Diamond-League-Meeting in Rom mit der Jahresweltbestleistung von 7,07 Metern den Wettbewerb. In einem hochkarätigen Feld verwies Mihambo Dreisprung-Olympiasiegerin Caterine Ibarguen aus Kolumbien (6,87 Meter) schon deutlich auf Platz zwei. Dritte wurde die 32 Jahre alte Weitsprung-Olympiasiegerin Brittney Reese aus den Vereinigten Staaten (6,76).

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          „Ich bin überglücklich“, sagte die 1,70 Meter große Mihambo nach ihrem Sieg. „Ich bin mit meinem Co-Trainer Sören Eisenhofer hier. Aber mein Coach Ralf Weber hat mir gesagt, es sei schon okay, wenn ich ohne ihn persönliche Bestleistung springe“, meinte die Studentin. Damit zählt sie auch bei der Wüsten-Weltmeisterschaft der Leichtathleten vom 27. September bis 6. Oktober in Doha zu den Medaillenkandidatinnen.

          Als achte deutsche Sieben-Meter-Springerin ordnet sich Mihambo in der ewigen Bestenliste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) auf Rang fünf ein. Den deutschen Rekord hält Heike Drechsler (Jena) seit 1988 mit 7,48 Metern. Von den noch aktiven Springerinnen gelang bislang nur Sosthene Moguenara (TV Wattenscheid) mit 7,16 Metern, erzielt 2016 in Weinheim, ein weiterer Sprung als Mihambo.

          In den Sand gesetzt: Malaika Mihambo springt in Rom erstmals über sieben Meter weit.

          Für Speerwurf-Europameisterin Christin Hussong reichte es zuvor beim zweiten Diamond-League-Meeting, bei dem ihre Disziplin auf dem Programm stand, nur zu Platz fünf. Die 25-Jährige aus Zweibrücken kam auf 63,02 Meter und erfüllte damit immerhin zum zweiten Mal die WM-Norm für Doha (61,50). Shanghai-Siegerin Lyu Huihui gewann auch bei der Golden Gala in Rom: Die Chinesin setzte sich mit 66,67 Metern klar vor der zweitplatzierten Türkin Eda Tugsuz (64,51) durch und verfehlte ihre eigene Jahresweltbestmarke nur um gut einen Meter.

          Hochsprung-Europameister Mateusz Przybylko (Leverkusen) verpasste einen Podestplatz deutlich. Er wurde mit übersprungenen 2,19 Metern nur Achter. Auch er hatte die WM-Norm von 2,30 Meter bereits erfüllt.

          Hochklassig waren die 19,70 Sekunden über 200 Meter von Michael Norman (USA), womit er einen Meetingrekord sowie eine Jahresweltbestleistung aufstellte.

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