https://www.faz.net/-hfn-8kift

Das bringt der Tag : Die deutsche Kanu-Armada paddelt los

  • Aktualisiert am

Zu Wasser: Die Kanuten wie Max Rendschmidt (r.) und Marcus Groß könnten die deutsche Bilanz aufbessern Bild: dpa

Die Medaillenchancen stehen gut. Am viertletzten Tag der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro könnte Deutschland bei den Kanuten wieder ganz weit vorne liegen. Zudem machen einige Leichtathleten und auch ein Segel-Duo Hoffnung.

          2 Min.

          Auf dem Wasser könnten die deutschen Kanuten am Donnerstag bei Olympia abräumen. Deutschlands Hockey-Herren wollen auf dem blauen Kunstrasen nach dem verpassten Finale wenigstens Bronze holen. Auch bei der Leichtathletik sind Podiumsplätze drin.  

          Kanu: Gold ist das Ziel. Max Rendschmidt und Marcus Groß wollen im Kajak-Zweier das Finale über 1000 Meter gewinnen (14.08 Uhr MESZ/ alle Ereignisse des Tages live im ZDF und F.A.Z.-Liveticker). Der Essener und der Berliner sind Weltmeister und klare Favoriten. Im Vorlauf setzten sie sich überlegen durch. „Die letzten Trainingstage in Duisburg waren gut, auch die Vorbelastung hat gepasst. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg“, sagte Groß vorher. So sieht es aus. Im Kajak-Zweier-Finale über 200 Meter (14.47 Uhr) paddeln Ronald Rauhe und Tom Liebscher um einen Platz auf dem Podium. Franziska Weber tritt im Kajak-Einer über 500 Meter an (15.11 Uhr). Im Zweier hat sie schon Silber geholt.

          Segeln: Erik Heil und Thomas Plößel können die deutschen Segler noch vor der dritten Medaillen-Pleite nach 2004 und 2012 bewahren. Vor der letzten Wettfahrt (19.30 Uhr MESZ) in der 49er-Klasse liegen die für Hamburg segelnden Berliner auf Rang zwei. Gold ist bereits an die neuseeländischen America's-Cup-Stars Peter Burling und Blair Tuke vergeben, dahinter kämpfen neben den Deutschen die Crews aus Australien und Großbritannien um Edelmetall.


          Holen Sie sich Olympia-News über Facebook Messenger

          Sie wollen keine wichtigen Nachrichten verpassen und interessante Hintergrundinfos aus Rio erhalten? Dann melden Sie sich jetzt hier an:

          So geht’s!

          Leichtathletik: Zu den Favoriten im Kugelstoßen gehört David Storl, der vor vier Jahren in London Gold nur um drei Zentimeter verfehlte. Seine Finalteilnahme (01.30 Uhr) steht allerdings noch unter dem Vorbehalt einer erfolgreichen Qualifikation am Vormittag. Im Speerwerfen der Frauen stehen Linda Stahl, Christina Obergföll und Christin Hussong im Finale (02.10 Uhr). Alle drei gehören zum Favoritinnenkreis. Im Zehnkampf geht Kai Kazmirek als Halbzeit-Zweiter in den zweiten Tag. Mit starken 4500 Punkten verschaffte er sich eine glänzende Ausgangsposition für den Medaillenkampf. In Führung liegt der amerikanische Weltrekordler Ashton Eaton mit 4621 Zählern.

          Hockey: Nach den wilden Gold-Partys bei den Spielen in Peking und London können die deutschen Hockey-Herren in Rio nur noch Bronze holen. Dafür müssen sie im kleinen Finale (17.00 Uhr) die Niederlande schlagen. Ein Sieg über den Dauerrivalen gelang in Rio bereits in der Vorrunde.

          Moderner Fünfkampf: Es gibt zwar noch keine Entscheidung, aber eine der großen deutschen Medaillenhoffnungen beginnt mit der Disziplin Fechten (15.00 Uhr). Kommt die Olympiasiegerin von 2008, Lena Schöneborn, gut in den Wettbewerb?  

          Wasserspringen: Die jüngste deutsche Olympia-Teilnehmerin Elena Wassen hat sich für das Halbfinale (18.00 Uhr MESZ) vom Zehn-Meter-Turm qualifiziert. Dort hofft die 15 Jahre alte Berlinerin auf einen guten Wettkampf. Und vielleicht klappt es sogar mit dem Finale (21.00 Uhr).

          Weitere Themen

          Boxer Day nach K.o. gestorben

          Kampf in Chicago : Boxer Day nach K.o. gestorben

          Bestürzung und Entsetzen: Wenige Tage nach einem Kampf ist der Profiboxer Patrick Day gestorben. Nach mehreren schweren Treffern war der Amerikaner zuvor im Ring zusammengebrochen und ins Koma gefallen.

          Topmeldungen

          Trump beleidigt Pelosi : „Sie ist sehr krank“

          Die Demokraten haben ein Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten abgebrochen, weil Donald Trump die „Sprecherin“ des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi beleidigt haben soll. Der Präsident legte auf Twitter noch nach.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.