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Die Spiele von Tokio : Olympia im Auge der Athleten

„Die Tränen in die Augen geschossen“: Fechter Max Hartung nach dem letzten Punkt seiner Karriere. Bild: AFP

Die Perspektive macht die Spiele: In der Nahaufnahme springen, lachen, fallen die Athleten. Aber was haben die Sportler gesehen in zwei Wochen Olympia?

          5 Min.

          Auf dem Bildschirm im neuen Nationalstadion in Tokio, auf dem aus kleinen Figuren durch die Nahaufnahmen der Kameras große Figuren werden, sieht man ein paar Minuten vor Mitternacht das Gesicht einer Frau. Naomi Ōsaka, 23 Jahre alt, Tennisspielerin aus Japan. Man sieht in ihren Haaren rot und weiß, die Farben ihres Landes. Man sieht dann auch in ihren Händen eine Fackel, mit der sie davor das olympische Feuer entzündet hat. Und als sie in diesem Moment im Stadion steht, eine kleine Flamme vor und eine große hinter sich, können nicht nur die Funktionäre und Reporter auf der Tribüne sie sehen, sondern auch Millionen Menschen in fast allen Winkeln der Welt.

          Christopher Meltzer
          Sportkorrespondent in München.

          Eines aber sehen sie alle nicht: Was Naomi Ōsaka sieht.

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