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Stabhochsprung in Monte Carlo : Jelena Isinbajewa markiert 23. Weltrekord

  • Aktualisiert am

Geschafft! 5,04 Meter! Bild: REUTERS

„Jetzt kommt es darauf an, dass ich die gute Form bis zu den Olympischen Spielen halte“, sagte Jelena Isinbajewa nach ihrem 5,04 Meter hohen Weltrekord-Satz beim Super-Grand-Prix-Meeting in ihrer Wahlheimat Monte Carlo: „Es ist einfach so passiert.“

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          Nach dem 23. Weltrekord hatte Jelena Isinbajewa nur einen Gedanken im Kopf. „Jetzt kommt es darauf an, dass ich die gute Form bis zu den Olympischen Spielen in Peking halte“, sagte die Stabhochsprung-Himmelsstürmerin nach ihrem 5,04 Meter hohen Satz am Dienstagabend beim Super-Grand-Prix-Meeting in ihrer Wahlheimat Monte Carlo. „Es ist einfach so passiert.“

          Ein wirkliches Zufallsprodukt kann es nicht gewesen sein, da die Olympiasiegerin von 2004 sich am 11. Juli in Rom schon auf Rekordhöhe (5.03 Meter) geschwungen hatte. Allerdings überwand die charismatische Russin die Bestmarke erst im dritten Versuch, nachdem sie zweimal deutlich gescheitert war.

          Asafa Powell sprintete 9,82 Sekunden

          Ihr Rekordcoup an der Cote d'Azur war aber nur ein Glanzpunkt des letzten Meetings vor Beginn der olympischen Leichtathletik- Wettbewerbe vom 15. bis 24. August in Chinas Kapitale. Mit großartigen 9,82 Sekunden ließ Ex-Weltrekordler Asafa Powell keinen Zweifel daran, dass er seinem jamaikanischen Landsmann Usain Bolt und den anderen Spitzensprintern das Gold in Peking unbedingt wegschnappen will.

          Und schon wieder ein Weltrekord: Stabhochspringerin Jelena Isinbajewa

          „Da ist noch Raum für Verbesserungen. Wenn ich an Peking denke, fühle ich mich gut und sehr frisch“, sagte Powell, der eine Zehntelsekunde über dem Weltrekord von Bolt (9,72) blieb. „Ich bin über meine Zeit nicht überrascht. Beim Rennen herrschte Windstille. Mit etwas Rückenwind wäre ich noch schneller gewesen.“ In seinem Windschatten blieb auch der amerikanische Athlet Darvis Patton (9,98) unter der Zehn-Sekunden-Marke.

          Gute Leistungen der deutschen Sprintstaffeln

          Ordentlich Tempo machte über 1500 Meter auch der Kenianer Daniel Kipchirchir Komen (3:31,49 Minute) und bei den Frauen über 3000 Meter die Äthiopierin Yimer Ayalew (8:35,50 Minuten). Olympiasieger Juri Borsakowski (Russland) und Yusuf Saad Kamel (Bahrain), die jeweils in 1:42,79 Minuten gestoppt wurden, setzten mit Blick auf Peking über 800 Meter Zeichen. Über 400 Meter Hürden ging die Jamaikanerin Melaine Walker (53,48 Sekunden) flott zur Sache. Im Weitsprung unterstrich die Portugiesin Naide Gomes mit guten 7,12 Metern ihren Olympia-Medaillenanspruch.

          Aus deutscher Sicht standen in Monaco vor allem die Tests der 4x100-Meter-Staffeln im Mittelpunkt. Das Männer-Quartett Tobias Unger (LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg), Till Helmke (TSV Friedberg-Fauerbach), Alexander Kosenkow (TV Wattenscheid 01) und Martin Keller (LAC Erdgas Chemnitz) verpasste in 38,48 Sekunden auf den letzten Metern den Sieg gegen die Vereinigten Staaten (38,41) und nährte die Hoffnung auf einen Einzug ins Olympia-Finale. Das deutsche Sprinterinnen-Quartett Anne Möllinger (MTG Mannheim), Verena Sailer (LAC Quelle Fürth/München), Cathleen Tschirch (LG Weserbergland) und Marion Wagner (USC Mainz) erkämpfte sich in 43,25 Sekunden Rang drei. Die Plätze sechs und acht belegten der Leipziger Peter Sack mit 20,07 Meter im Kugelstoßen und Leverkusenerin Silke Spiegelburg (4,56 m) im Stabhochsprung.

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