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Abhinav Bindra: ein Schütze beflügelt die Phantasie seiner Landsleute

Spitzensport als Markt der Zukunft : Der Heißhunger Asiens

Der sportliche Aufstieg Asiens ist eines der auffälligsten Ergebnisse der Spiele von Peking. Nicht nur die Supermacht China oder die etablierten Kräfte Japan und Südkorea haben gewonnen, sondern der ganze Kontinent: von Afghanistan über Indien, die Mongolei bis hin zu Singapur oder Taiwan.
Eine dieser neuen Ideen, die sich durchgesetzt hat: Beachvolleyball - auch bei strömendem Regen im Bikini gespielt

Olympische Spezialisierung : Raus aus der Sonnenfinsternis

Und nun: vier Jahre warten. Ginge das nicht jährlich: Olympia? Was nützen Athleten, die sich vier Jahre lang unsichtbar in seltsamen Spezialdisziplinen abarbeiten? Nur um irgendwann zum Strichlein im Medaillenspiegel zu werden? Der Zuschauer will Sport, von dem er jede Woche etwas hat.

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  • In Gedanken noch bei Olympia: Gold-Elena Dementjewa

    Großes Tennis : Zwischen Pomp und Peking

    Eine rauschende Party sollten die US Open werden, noch größer, noch glamouröser als in den Jahren zuvor. Doch gerade die Olympiasieger Rafael Nadal und Elena Dementjewa schwebten am ersten Turniertag noch zwischen Jetlag und Goldfieber.
  • Einer von vier Kubanern, die im Kampf um Gold unterlagen: Yankeil Alarcon (l.) im Bantamgewicht gegen den Mongolen Badar-Uugan Enkhbat

    Olympia-Nachwehen : Fidel Castro zürnt gegen die Mafia

    Eine „Mafia“ habe es geschafft, Kuba durch einen dreisten Raub um seine Medaillen zu bringen, zürnte Fidel Castro nach den enttäuschenden Box-Resultaten. Nach dem Skandal durch Angel Valodia Matos im Taekwondo hatte er gewettert: „Nichts kann mich dazu bringen, gegen diese Mafia zu schweigen.“
  • Olympische Rückkehrer : Großer Bahnhof am Flughafen

    Einen Tag nach dem Ende der Olympischen Spiele sind die deutschen Sportler am Frankfurter Flughafen empfangen worden: vor allem Lena Schöneborn, Jan Frodeno und Timo Boll wurde gefeiert, selbst für Stimmung sorgten die Hockey-Herren.
  • Die Spiele waren perfekt organisiert

    China nach Olympia : Im Glanz des Erfolges

    Ein überzogener Nationalismus war während der Olympischen Spiele nicht zu spüren, nur selten gab es unfreundliche Töne. Im Glanz des Erfolges braucht sich Chinas Nationalismus nicht zu behaupten. Doch besteht die Gefahr, dass die antiwestlichen Töne wieder lauter werden.
  • Fürs Vaterland: Der Sieg gehört China, das persönliche Unglück bleibt Privatsache

    Olympisches Fazit : Zwischen Täuschung und Wahrheit

    Wie war's in Peking? Wenn man Führer der Kommunistischen Partei wäre oder Juan Antonio Samaranch, dann wäre die Antwort einfach: „Die erfolgreichsten Spiele aller Zeiten.“ Aber wer nach seinem eigenen Urteil suchte, der musste vom Siegespodest der Gewissheiten hinabsteigen.