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O-Töne : „Wenn man kein Tor zustande bringt, kann man auch nichts holen“

  • Aktualisiert am

„Wo bleibt das Fair-Play”, fragte Wolfgang Wolf Bild: dpa/dpaweb

Bloß keine eigene Schwäche zugeben. So enttäuschend der Spieltag für viele Mannschaften auch war, die Trainer bemühten sich Zufriedenheit zu demonstrieren. Die Reaktionen zum 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga im Überblick.

          4 Min.

          Stimmen zum 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga:

          Schalke 04 - Borussia Dortmund

          Trainer Mirko Slomka (Schalke 04): „Nach 15 Minuten haben wir das Spiel in den Griff bekommen. Ich habe mich aber geärgert, daß wir die Konzentration verloren haben. Aufgrund der guten Defensivleistung der Dortmunder hatten wir in der zweiten Halbzeit wenig Chancen. Nachher habe ich mit Asamoah und Larsen neben Kuranyi den dritten Stürmer gebracht. Aber zum Sieg hat es nicht gereicht. Für den BVB war der Punkt absolut verdient.“

          Trainer Bert van Marwijk (Borussia Dortmund): „Wir haben nach gutem Start zu viele Zweikämpfe verloren. Ich meine, in der zweiten Halbzeit waren wir spielerisch überlegen. Mit dem 0:0 kann ich leben, aber der Schiedsrichter hat einen 1000-prozentigen Elfmeter für uns nicht gegeben. Dennoch ist das Unentschieden für uns nicht so schlecht.“

          Bayern München - Bayer Leverkusen

          Trainer Felix Magath (Bayern München): „Ich bin mit den 90 Minuten zufrieden. Das Spiel ist ähnlich gelaufen wie schon das Pokalspiel gegen Mainz. Bayer hat sehr gut gespielt und Druck gemacht. Da konnten wir froh sein, daß wir nicht in Rückstand geraten sind. Der Vorsprung hat uns sicher gut getan, so daß wir das Spiel danach besser kontrollieren konnten. Wir hatten bei unseren Möglichkeiten gegen Ende der Partie teilweise auch ein bißchen Pech.“

          Trainer Michael Skibbe (Bayer Leverkusen): „Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit Paroli bieten können, aber das ist ja auch unser Anspruch, auch bei Bayern mithalten zu können. In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel offen gestalten können, da wäre mehr drin gewesen. In der zweiten Halbzeit hätte es aber auch zu mehr Toren für Bayern kommen können und mit ganz viel Glück auch noch zum Ausgleich für uns. Aber wenn man kein Tor zustande bringt, kann man auch nichts holen.“

          Eintracht Frankfurt - Hertha BSC Berlin

          Trainer Friedhelm Funkel (Eintracht Frankfurt): „Aufgrund der Chancenverteilung hätten wir das Spiel unbedingt gewinnen müssen. Auch in der zweiten Halbzeit hatten wir vier bis fünf Hochkaräter. Wie meine Mannschaft nach dem Rückstand in das Spiel zurückgefunden hat, das war einfach klasse. Die Mannschaft hat richtig guten Fußball gespielt und sich dabei auch tolle Chancen herausgearbeitet. Leider haben wir durch Pech und auch ein bißchen Unvermögen dann das entscheidende Tor nicht erzielt.“

          Trainer Falko Götz (Hertha BSC Berlin): „Ich denke, wir haben zwei grundverschiedene Halbzeiten meiner Mannschaft gesehen. Wir haben richtig gut angefangen, sind gut ins Spiel gekommen und haben die Zweikämpfe für uns entschieden. Deshalb sind wir auch verdient in Führung gegangen. Nach der Halbzeit ist bei uns aber der Faden gerissen. Dann bekommen wir auch noch das Gegentor und dazu die Gelb-Rote Karte. Deshalb müssen wir am Ende auch mit dem Punkt zufrieden sein. Man sieht, daß die Mannschaft nach den enttäuschenden Ergebnissen zum Ende der Hinrunde noch Sicherheit braucht.“

          Werder Bremen - 1. FSV Mainz 05

          Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): „Wir haben den Gegner zu lange zugeschaut und sind dadurch früh 0:2 in Rückstand geraten. Zum Glück haben wir uns Ende der ersten Halbzeit eines besseren besonnen und uns nach dem schlechten Start in die Partie zurückgekämpft. Wir mußten Mitte der ersten Halbzeit reagieren und sind nach einigen taktischen Umstellungen besser ins Spiel gekommen. „

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