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O-Töne : „Wenn man kein Tor zustande bringt, kann man auch nichts holen“

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Trainer Jürgen Klopp (FSV Mainz 05): „Es gehört natürlich auch Glück dazu, wenn man in der ersten Minute mit 1:0 in Führung geht. Aber die Mannschaft hat toll nachgesetzt und nach dem 2:0 sogar Chancen zum 3:0 gehabt. Bremen hat sich dann aber nach und nach in den normalen Angriffsrausch gespielt. Davon haben sich meine Jungs natürlich etwas beeindrucken lassen. Am Ende war es ein klar verdienter Sieg für Bremen.“

1. FC Köln - VfB Stuttgart

Trainer Hanspeter Latour (1. FC Köln): „Meine Mannschaft hat vor allem in der ersten Halbzeit sehr entschlossen gespielt und ist aggressiv zu Werke gegangen. Da haben wir sehr viel Aufwand betrieben und hätten in Führung gehen müssen. Die Schlußphase gehörte allerdings Stuttgart. Wir können nicht sagen, daß wir da kein Glück hatten. Das Ergebnis geht in Ordnung. Es ist zwar nur ein Punkt, aber am Ende wissen wir, was er wert ist. Das Spiel war auf jeden Fall gut für das Selbstbewußtsein meiner Mannschaft.“

Trainer Giovanni Trapattoni (VfB Stuttgart): „Ich habe zwei verschiedene Halbzeiten gesehen. Im ersten Durchgang hatte Köln optisch die Vorherrschaft, dennoch haben wir sehr gut gestanden. Wir hatten bis auf die Chance von Streller keine Schwierigkeiten. In der zweiten Halbzeit hat unser Spiel an Attraktivität gewonnen. Wir hatten drei gute Möglichkeiten und hätten das Spiel gewinnen können. Im Endeffekt bin ich allerdings mit dem Punkt zufrieden.“

MSV Duisburg - 1. FC Kaiserslautern

Trainer Jürgen Kohler (MSV Duisburg): „Das Unentschieden geht in Ordnung. Wir haben in der zweiten Halbzeit nur noch reagiert, nicht mehr agiert. Ich finde es nicht in Ordnung, daß Wolfgang Wolf meinen Spieler Caligiuri so an den Pranger stellt, das gehört sich nicht. Necat Aygün ist nach seinem Fehler natürlich sehr enttäuscht. Da werden wir in den kommenden Tagen noch drüber reden.“

Trainer Wolfgang Wolf (1. FC Kaiserslautern): „Es ist das dritte Spiel in Folge, wo wir benachteiligt werden. Dem Elfmeter ging eine klare Schwalbe voraus. Der Schiedsrichter Dr. Brych hat den Spieler Caligiuri auch befragt, worauf dieser ihm entgegnete, er sei leicht berührt worden. Da frage ich mich, wo ist das Fair-Play des Duisburger Spielers. Trotz der Nackenschläge sind wir zurückgekommen und haben uns den Punkt verdient.“

Hamburger SV - Arminia Bielefeld

Trainer Thomas Doll (Hamburger SV): „Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr, sehr schwer getan. Arminia hat sich taktisch sehr klug verhalten und eine hohe Laufbereitschaft gezeigt. Wir müssen mehr dahin kommen, den Ball auch mal in die Tiefe zu spielen und das Spiel in den Strafraum zu verlagern. Es war wichtig, daß wir uns in der Pause gesammelt haben. Wir haben beim 1:1 sicher auch Glück gehabt, aber das ist so, wenn man oben ist. Danach haben wir mehr Druck aufgebaut. Insgesamt haben wir glücklich gewonnen.“

Trainer Thomas von Heesen (Arminia Bielefeld): „Es ist sehr schwierig, nach solch einem Spiel mit leeren Händen nach Hause zu fahren. In der ersten Halbzeit war es eine Demonstration, wie man taktisch gut spielt und im richtigen Moment zuschlägt. Wir sind leider durch das 1:1 etwas aus dem Rhythmus gekommen und haben dann noch das 1:2 gefangen. Wir müssen aber auch mal in der Lage sein, bei unserem guten Torchancen ein richtiges Pfund abzulassen.“

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