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Nordische Kombination : Müder Ackermann verteidigt Weltcup-Führung

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Ronny Ackermann mit Trainer und Vorbild Hermann Weinbuch Bild: dpa

Ronny Ackermann hat seine Führung im Gesamtweltcup der Nordischen Kombinierer mit einem dritten Platz in Schonach verteidigt.

          Ronny Ackermann hat in Schonach das Duell gegen seinen Dauerrivalen Felix Gottwald verloren, seine Führung im Gesamtweltcup der Nordischen Kombinierer aber verteidigt. Der Oberhofer musste am Samstag nach den Sprüngen und dem 15-km-Langlauf dem in 48:28,7 Minuten siegreichen Österreicher sowie dem Finnen Samppa Lajunen (2,8 Sekunden zurück) den Vortritt lassen und kam mit 18,3 Sekunden Rückstand auf Gottwald als Dritter ins Ziel.

          „Ich bin ein bisschen müde von den letzten Wettkämpfen und brauche jetzt eine Pause“, meinte Ackermann. Zwar verpasste er seinen fünften Saisonsieg, war aber mit seiner Platzierung zufrieden: „Von eins bis sieben war heute alles drin. Deshalb geht das in Ordnung.“

          Ackermann fiel in der letzten Runde zurück

          Die 5.000 Zuschauer feierten Ackermann ebenso wie Lokalmatador Georg Hettich, der als zweitbester Deutscher (1:48,5 Minuten zurück) Neunter wurde. Marcel Höhlig (Oberhof/1:53,8) kam auf Rang 16. Thorsten Schmitt (Furtwangen/1:57,5) wurde 19., Jens Gaiser (Mitteltal-Obertal/2:04,6) 23. und Matthias Menz (Steinbach Hallenberg/4:22,8) 28. „Ich bin sehr zufrieden mit unseren Jungs heute. Sie haben beim Laufen Verantwortung übernommen und Tempo gemacht“, lobte Bundestrainer Hermann Weinbuch: „Auch das Springen hat wieder besser geklappt.“

          Ackermann war nach Sprüngen von 91,5 und 92,5 m als Zweiter mit einem Rückstand von 38 Sekunden in die hart gefrorene Loipe gegangen. In einer fünfköpfigen Spitzengruppe hielt der Zeitsoldat lange mit, fiel dann aber in der letzten Runde zurück. Trotzdem behielt der 24-Jährige nach der Hälfte der Wettbewerbe die Führung im Gesamtweltcup mit 1.220 Punkten vor Gottwald (1.200) und Lajunen (955).

          Baake wieder auf Skiern

          Der Österreicher sicherte sich mit dem Erfolg im Schwarzwald auch den Gesamtsieg im Deutschland-Grand-Prix und kassierte dafür 10.000 Euro. Zum ersten Mal seit seinem schweren Sturz im November in Finnland war Marko Baacke wieder Zuschauer bei einem Wettkampf.

          Der Sprint-Weltmeister aus Ruhla stand am 2. Weihnachtsfeiertag erstmals wieder auf den Ski und will im April wieder mit dem normalen Training beginnen. „Ich konnte es nicht mehr erwarten, fühle mich wieder ganz gut und habe mich gefreut, dass ich wieder bei den Jungs kann“, meinte Baacke, dem nach seinem Unfall eine Niere und die Milz entfernt werden musste.

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