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NBA-Playoffs : Kobe Bryant: „Wir können uns nur selbst schlagen“

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In der Klemme: die Milwaukee Bucks Bild: AP

Der Titelverteidiger düpiert seinen Vorgänger: Die Los Angeles Lakers gewannen auch das zweite Spiel bei den San Antonio Spurs und steuern in den Playoffs auf Finalkurs.

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          Die Los Angeles Lakers streben unaufhaltsam der erfolgreichen Titelverteidigung in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA entgegen. Die Kalifornier gewannen auch das zweite Spiel der Best-of-Seven-Serie bei den San Antonio Spurs 88:81 und sind damit seit 17 Spielen ungeschlagen.

          „Im Augenblick können wir uns nur selbst schlagen. Alles andere als der erneute Gewinn der Meisterschaft wäre eine Enttäuschung“, sagte Kobe Bryant, mit 28 Punkten erneut bester Werfer seines Teams. Mit Siegen in den kommenden beiden Heimspielen können die Lakers den Finaleinzug bereits am Wochenende perfekt machen.

          Endlich mal ein Startsieg

          Im Endspiel träfen die Kalifornier auf den Gewinner des Duells zwischen den Philadelphia 76ers und den Milwaukee Bucks. In dieser Serie führen die 76ers nach einem 93:85-Heimsieg zum Auftakt mit 1:0. Überragend mal wieder: Allen Iverson, der 34 Punkte erzielte.

          Shaquille O´Neal: Zu viel des Guten für Danny Ferry (u.) und seine Spurs

          „Dieser Sieg war sehr wichtig, denn wir wollten nicht schon wieder mit einer Niederlage beginnen“, erklärte Philadelphias Center Dikembe Mutombo, der mit 15 Punkten und 18 Rebounds zu den Stützen der 76ers gehörte. In den vorigen Playoff-Runden gegen die Indiana Pacers und die Toronto Raptors hatte Philadelphia jeweils die ersten Partien verloren.

          Auf den Spuren der Bulls

          Anders als beim 104:90 zu Beginn der Serie mussten die Lakers im zweiten Spiel lange um die Fortsetzung ihrer sensationellen Siegesserie bangen. Erst als Coach Phil Jackson gegen Ende des dritten Spielviertels zwei technische Fouls kassierte und folgerichtig auf die Tribüne verbannt wurde, wachte seine Mannschaft auf und sicherte sich mit einem fulminanten Schlusspurt noch den Erfolg.

          „Der Siegeswillen meines Teams ist unglaublich, so etwas habe ich das letzte Mal während meiner Zeit in Chicago erlebt“, erinnerte sich Jackson an glorreiche Zeiten mit den Chicago Bulls und fand einmal mehr lobende Worte für sein schon heute legendäres Star-Tandem: „Mit Spielern wie Kobe Bryant und Shaquille O'Neal ist die Arbeit für jeden Trainer ein Vergnügen.“

          „Jetzt ist Charakter gefragt“

          Trotz Playoff-Bestleistungen für Tim Duncan (40 Punkte) und Antonio Daniels (24) mussten die Spurs am Ende neidlos die Überlegenheit ihres Gegners anerkennen. „Jetzt wird es ganz, ganz schwer“, prophezeite David Robinson, der gegen Shaquille O´Neal (19 Punkte/14 Rebounds) zumeist auf verlorenem Posten stand und am Ende nur magere sieben Punkte vorweisen konnte.

          Für die nächste Begegnung in der Nacht zum Samstag kündigte Robinson den Lakers zumindest einen großen Kampf an: „Auf diese Art und Weise möchte ich mich nicht aus den Playoffs verabschieden. Jetzt ist der Charakter unseres Teams gefragt.“

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