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NBA : Nowitzkis Mavericks siegen und siegen

  • Aktualisiert am

Die Erfolgsserie der „Mavs“ liegt bei zehn Siegen in zehn Partien. „Diese Jungs können zu jeder Zeit wichtige und tolle Punkte erzielen“, resigniert die Konkurrenz.

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          Die Dallas Mavericks mit dem deutschen Nationalspieler Dirk Nowitzki haben ihre beeindruckende Startserie in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA weiter ausgebaut.

          Mit zwei Siegen am Wochenende bauten die Texaner ihre Erfolgsbilanz auf zehn Siege in zehn Spielen aus. Mit einem 97:86-Auswärtserfolg in der Nacht zum Samstag, zu dem Nowitzki 32 Punkte beisteuerte, beendeten die Mavericks die Siegesserie der Boston Celtics, die zuvor sechsmal gewannen.

          Nash traf gegen die Nets

          Bei den New Jersey Nets gewannen die „Mavs“ tags darauf durch einen starken Schlussspurt 96:88 und brachten den Nets damit die erste Heimniederlage bei. Nowitzki gelangen in New Jersey 18 Punkte und 12 Rebounds, die Matchwinner für Dallas waren diesmal aber andere.

          So Steve Nash, mit 30 Zählern bester Werfer des Spiels, und Nowitzkis Nationalmannschafts-Kollege Shawn Bradley, der nach dem 83:83 fünf Minuten vor dem Ende für einige wichtige Punkte sorgte. Bereits in Boston hatte der 2,18 m große Center trotz einer Magenverstimmung überzeugt: „Bradley war großartig. Ich habe ihn gebeten, sich noch ein paar Mal den Magen zu verderben“, scherzte Trainer Don Nelson.

          Zu jeder Zeit wichtige und tolle Punkte

          Nowitzki lobte nach dem Erfolg in New Jersey seinen Kollegen Nash: „Steve war einfach unglaublich. Er ist der Grund, warum wir gewonnen haben.“ Das Trio Nash, Nowitzki und Michael Finley, der auf 20 Punkte kam, flößt mittlerweile der ganzen Liga Respekt ein.

          New Jerseys bester Werfer Jason Kidd (22 Punkte) sagte: „Dieses Team hat nicht umsonst 10:0 Siege geholt. Nash hat gegen uns fantastisch gespielt, Finley war großartig und Nowitzki war, gemessen an seinen Möglichkeiten, okay. Diese Jungs können zu jeder Zeit wichtige und tolle Punkte erzielen, und das machen sie auch andauernd.“

          32 Nowitzki-Punkte gegen Boston

          So wie Dirk Nowitzki bei dem 97:86-Erfolg bei den Boston Celtics. Nowitzki erzielte in dem Spitzenspiel mit 32 Punkten seine beste Saisonausbeute. Auch in der Rebound-Statistik lag der gebürtige Würzburger mit neun an der Spitze. „Es läuft super“, bilanzierte der Ex-Würzburger zufrieden.

          Darüber spekulieren, wie lange die Siegesserie noch hält, will er nicht. „Eines ist aber klar, wenn es schwerer wird, müssen wir unser Spiel auf den nächsten Level heben. Daran arbeiten wir“, sagte der 24-Jährige, der fest daran glaubt, auch am Dienstag im Heimspiel gegen Titelverteidiger Los Angeles Lakers das Parkett als Gewinner zu verlassen.

          Lakers noch immer ohne O' Neal

          „Da sie noch immer ohne Shaquille O'Neal spielen, müssen wir siegen“, sagt Nowitzki. Der 14-malige NBA- Champion hatte sich nach vier Niederlagen in Folge gegen die Golden State Warriors nach Verlängerung zum 96:89-Sieg gequält. Überragend war einmal mehr Kobe Bryant, der 45 Punkte verbuchte.

          Nowitzki steht unterdessen erneut auf der Wahlliste für das Allstar-Game der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA am 9. Februar 2003 in Atlanta. Bereits in diesem Jahr war der deutsche Nationalspieler erstmals für das Showmatch der besten Basketballer der Welt nominiert worden, bei dem die Auswahl der Eastern Conference auf die der Western Conference trifft.

          Nowitzki auf Wahlliste für Allstar-Game

          Basketball-Fans auf der ganzen Welt können seit Donnerstag die Startmannschaften zusammenstellen. Die Namen der Auserwählten werden am 23. Januar 2003 offiziell bekannt gegeben. Die NBA-Trainer benennen schließlich die sieben Schlussspieler jeder Mannschaft.

          Auf der offiziellen Wahlliste stehen insgesamt 120 Spieler, darunter neben Nowitzki auch Basketball-Größen wie Michael Jordan, Karl Malone, Scottie Pippen und Kobe Bryant (alle USA) sowie der chinesische Star-Center Yao Ming und der Spanier Pau Gasol. Wegen der aufstrebenden Talente aus Spanien und China liegen die Wahllisten über die Internetseite der NBA zum ersten Mal auch in Chinesisch und Spanisch vor.

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