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NBA : Nowitzki „tut ein paar kleine Dinge“, Dallas gewinnt

  • Aktualisiert am

Slam Dunk: Dirk Nowitzki in Bestform Bild: AP

Mit einer Glanzleistung ist der Dirk Nowitzki ins neue Jahr gestartet. Der Nationalspieler feierte mit den Dallas Mavericks einen souveränen 123:104-Heimsieg gegen die Milwaukee Bucks und war mit 39 Punkten überragender Werfer.

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          Dirk Nowitzki hat das neue Jahr begonnen wie er das alte beendet hat und seine Dallas Mavericks zum zweithöchsten Saisonsieg geführt. Der deutsche Nationalspieler trug am Sonntag (Ortszeit) zum 123:104-Kantersieg der Texaner vor ausverkaufter heimischer Kulisse gegen die Milwaukee Bucks mit 39 Punkten maßgeblich zum dritten Sieg der Mavericks nacheinander bei. Mit 20 Siegen und 10 Niederlagen festigten die Texaner in der Western Conference der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA den fünften Platz.

          Das Top-Team der gesamten Liga bleiben allerdings die Phoenix Suns mit Nowitzkis ehemaligem Mitspieler Steve Nash. Die Mannschaft aus Arizona schaffte mit einem 117:98 gegen die Portland Trail Blazers bereits den 26. Saisonsieg (vier Niederlagen). Überragend war Amare Stoudemire, der mit 50 Punkten einen Karrierrekord aufstellte. Der 22jährige ist damit der dritte NBA-Profi in dieser Saison, der die 50-Punkte-Marke knacken konnte. Zuvor hatten es Philadelphias Spielmacher Allen Iverson und Nowitzki geschafft.

          „Nur ein paar kleine Dinge getan“

          Mindestens 30 Punkte erzielte Nowitzki im Spiel gegen die Bucks bereits zum elften Mal. „Für gewöhnlich hilft es auch meinen Mitspielern, wenn ich aggressiv zu Werke gehe, weil der Gegner dann mehr auf mich achten muß“, meinte Nowitzki. Einer profitierte ganz besonders von der Strategie des Würzburgers: Josh Howard erzielte 25 Punkte und holte 13 Rebounds. „Ich hab nur ein paar kleine Dinge getan, um meinem Team zum Sieg zu verhelfen“, gab er sich bescheiden.

          Der Sieg der Mavericks, die am 21. Dezember die New York Knicks mit 123:94 ebenfalls hoch bezwungen hatten, hätte noch deutlicher ausfallen können. Bereits nach dem ersten Viertel führten die Hausherren vor 20.067 begeisterten Zuschauern im American Airlines Center von Dallas mit 33:19. „Wir haben vorher darüber gesprochen, daß wie in diesem Heimspiel früh die Standards setzen wollten - das hat prima geklapp“, stellte Nowitzki fest.

          Kobe Bryant mit 42 Punkten

          Allerdings: „Obwohl wir einen komfortablen Vorsprung hatten, beschlich mich immer das Gefühl, daß Milwaukee mit ein paar Schüssen wieder zurück kommen könnte. Es hätte eigentlich viel leichter für uns sein müssen“, räumte Nowitzki ein. So kamen die Gäste im dritten Viertel zwischenzeitlich bis auf acht Punkte heran, ehe die Mavericks mit einem furiosen Schlußabschnitt die Verhältnisse wieder gerade rückten. „Teilweise haben wir nur sporadisch gespielt und waren bei weitem nicht so gut, wie wir es gerne sein würden“, ärgerte sich Coach Don Nelson über die Durchhänger im Spiel seiner Schützlinge: „Wir waren einfach nicht beständig genug.“

          Den vierten Sieg in den vergangenen fünf Spielen feierte Titelverteidiger Detroit Pistons mit dem 100:88 über die Boston Celtics. Zum Topscorer avancierte Rasheed Wallace mit 23 Punkten und 12 Rebounds. Mit 16 Siegen und 13 Niederlagen belegen die Pistons in der Eastern Conference den fünften Rang. Dem ehemaligen Lakers-Star
          Michael Cooper verdarb der aktuelle Superstar der Kalifornier, Kobe Bryant, die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte nach Los Angeles. Bryant erzielte beim 99:91-Erfolg der Lakers über die Denver Nuggets, die fünf Tage zuvor Cooper als Chefcoach verpflichtet hatten, 42 Punkte.

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