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NBA : L.A. Lakers gleichen aus

  • Aktualisiert am

Sprung zum Sieg: Lakers-Star Kobe Bryant. Bild: dpa

Zwei Tage nach der Auftakt-Pleite haben die Los Angeles Lakers gegen Philadelphia das zweite Playoff-Finalduell der „best of seven“-Serie mit 98:89 gewonnen.

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          Der Kampf um den Meistertitel in der weltbesten Basketball-Liga beginnt wieder bei Null. Zwei Tage nach der 101:107-Auftaktschlappe haben die Los Angeles Lakers in der Nacht zum Samstag in heimischer Arena gegen die Philadelphia 76ers das zweite Playoff-Finalduell mit 98:89 gewonnen und in der Serie „best of seven“ nach Siegen zum 1:1 ausgleichen können.

          Die nächsten drei Duelle finden in der Nacht zum Montag sowie am Mittwoch und Freitag jeweils in Philadelphia statt.
          Trotz des ersten Erfolges präsentierte sich der vor der Finalserie als unschlagbar titulierte Titelverteidiger der NBA wieder nicht als souverän. „Wir haben um unser Schicksal wahnsinnig kämpfen müssen. Wir sind happy, dass wir den Muss-Sieg eingefahren haben“, sagte Kobe Bryant erleichtert.

          Kobe Bryant diesmal mit 31 Punkten

          Nachdem er im ersten Vergleich seine schlechteste Saisonleistung (15 Punkte) geboten hatte, schwang er sich diesmal im gewohnten Duett mit Shaquille O'Neal zum Matchwinner auf. Mit 31 Punkten war der Guard bester Werfer des Abends. Center Shaquille O'Neal kam auf 28 Punkte und steuerte 20 Rebounds bei.

          Einen viel besseren Job taten auch Derek Fisher, Tyronn Lue und Bryant als Schattenmänner von Sixers-Superstar Allen Iverson. Sie engten den Aktionsradius des unberechenbaren Point guards geschickt ein und erlaubten ihm als erfolgreichsten Gäste-Schützen nur 23 Punkte.

          Lediglich zehn seiner 29 Wurfversuche aus dem Feld landeten im Korb. „Ich bin auch nur ein Mensch. Ich kann nicht jeden Abend über 40 Punkte machen. Dennoch hat meine Mannschaft wieder großartigen Geist gezeigt“, meinte der „wertvollste Spieler“ der Vorrunde, der nicht einen seiner vier Freiwürfe verwandeln konnte.

          Iverson und Kollegen zeigten Nerven

          Doch nicht nur Iverson, der sich mit seinem Lakers-Pendant Bryant kurz vor Schluss ein heftiges Wortgefecht lieferte, versagten die Nerven. Hätten die Sixers im letzten Viertel nicht insgesamt zehn Freiwürfe ausgelassen, würden sie jetzt mit zwei Siegen in die Heimspielserie gehen. „Ich liebe den Weg, den wir spielten“, war Sixers-Headcoach Larry Brown dennoch nicht enttäuscht über die verpasste Möglichkeit.

          Sein Team hatte Mitte des zweiten Viertels mit sieben Punkten geführt und geriet erst gegen Ende des dritten Viertels deutlicher in Rückstand (zehn Punkte). 145 Sekunden vor Spielschluss kam Philadelphia noch einmal auf drei Punkte heran, ehe die Lakers dann das glücklichere Ende für sich hatten.

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