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NBA : Die Mavericks-Show geht weiter

  • Aktualisiert am

Erfolgsgaranten: Steve Nash (v.) und Dirk Nowitzki Bild: ap

Nach dem 102:82 gegen die Detroit Pistons sind die Dallas Mavericks nur noch zwei Siege vom historischen Start-Rekord der NBA entfernt.

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          Auf dem Weg zum Jahrhundertrekord haben sich die Dallas Mavericks und ihr deutscher Star Dirk Nowitzki auch vom besten Defensiv-Team der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) nicht aufhalten lassen.

          Die vom überragenden Michael Finley angeführten Texaner gewannen am Mittwoch bei den Detroit Pistons souverän mit 102:82 und blieben im 14. Spiel ungeschlagen. Noch zwei Erfolge fehlen, um den NBA-Startrekord zu brechen, den die Washington Bullets (1948) und Houston Rockets (1993) mit 15 Siegen halten.

          Heimteam wurde ausgebuht

          Bei einem Erfolg gegen die Indiana Pacers (11 Siege/2 Niederlagen) in der Nacht zum Freitag könnten sie mit beiden Teams gleichziehen. Am Samstag würde in Dallas gegen die sechsmaligen Ex-Meister Chicago Bulls (4/11) das Rekordmatch steigen.

          Die Pistons waren zuvor in sechs Heimpartien ungeschlagen, zudem stellten sie mit durchschnittlich 79,6 Gegenpunkten das beste Defensiv-Team der Liga - auch davon ließen sich die Mavericks als stärkstes Offensiv-Team (103,9 Punkte) nicht beeindrucken. Finley, Nowitzki und Co. waren derart dominierend, dass die Hausherren von 22.076 Zuschauern in der ausverkauften Arena ausgebuht wurden.

          Finley „trug uns durch das gesamte Spiel“

          „Wir haben sie in der Offensive und Defensive eindeutig beherrscht. Auf eindrucksvolle Weise haben wir bekommen, was wir wollten. Wir spielten wie in einem Rausch“, befand Nowitzki, wobei er besonders Finley hervorhob. „Mike war phänomenal. Er zeigte uns den Weg in die Offensive, er trug uns durch das gesamte Spiel.“

          Nowitzki leidet zwar noch immer unter Achillessehnen-Beschwerden, doch seinen Aktionen war das nicht anzumerken. Mit 22 Punkten - neben 15 Rebounds - war er nach Finley, der mit 42 Zählern eine Karriere-Bestmarke aufstellte, erfolgreichster Werfer der scheinbar unbezwingbaren Mavericks.

          „Wir spielen einen super Ball“

          Die Überlegenheit - nach dem dritten Viertel führten sie mit 86:56 - bewog Headcoach Don Nelson sogar, sein Elite-Trio zu schonen. Finley stand 39, Nowitzki 35 und Steve Nash lediglich 23 Minuten auf dem Parkett. „Wir spielen einen super Ball. Und wir tun das mit einer Konstanz, die zeigt, dass wir als Mannschaft noch enger zusammengewachsen sind“, sagte Finley.

          Auch der von seiner Mannschaft maßlos enttäuschte Pistons-Headcoach Rick Carlisle lobte die Mavericks: „Sie zeigten eine spektakuläre Vorstellung. Sie harmonieren miteinander, weil jeder an den anderen glaubt. Wenn sie so weiter spielen, wird es schwer werden, sie zu besiegen.“

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