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Nach Doping-Verdacht : Petacchi steigt aus

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Verabschiedet sich erst mal als Experte aus dem Fernsehen: der frühere Radprofi Petacchi Bild: dpa

Der frühere italienische Radstar Petacchi gibt nach Doping-Vorwürfen seinen Job als Ko-Kommentator beim Fernsehen auf. Er war schon 2008 wegen Dopings gesperrt, beteuert aber aktuell seine Unschuld.

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          Nach den Doping-Anschuldigungen im Zuge der „Operation Aderlass“ hat der frühere italienische Radstar Alessandro Petacchi seinen Job als Ko-Kommentator beim Fernseh-Sender Rai während des Giro d’Italia vorerst aufgegeben. Er müsse erst einmal mit dem Anwalt sprechen und seine Verteidigung vorbereiten, sagte Petacchi, der im italienischen Fernsehen seine Unschuld beteuerte: „Ich habe den Arzt nie getroffen oder gesprochen.“

          Der Radsport-Weltverband (UCI) hatte am Mittwoch drei Radprofis und einen Funktionär wegen ihrer mutmaßlichen Verwicklung in den Blutdoping-Skandal um den Erfurter Sportarzt Mark S. suspendiert. Die UCI beruft sich auf Erkenntnisse der staatlichen Ermittlungsbehörden in Österreich, wonach die drei Sportler 2012 und 2013 Bluttransfusionen bekommen haben sollen.

          Der heute 45-jährige Petacchi konnte in seiner Karriere zahlreiche Etappen beim Giro d’Italia, der spanischen Vuelta und der Tour de France gewinnen. 2008 war er wegen Dopings für zehn Monate gesperrt worden. Neben Petacchi wurden auch der Kroate Kristijan Durasek (UEA Team Emirates) und Kristijan Koren aus Slowenien (Bahrain Merida) sowie der stellvertretende Sportdirektor des Teams Bahrain, Borut Bozic aus Slowenien, suspendiert.

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