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Millionen von der Premier League : Der Sport unterstützt Flutopfer in Asien

  • Aktualisiert am

Englands Fußball-Erstligaklubs spenden 1,54 Millionen Euro. Die Deutsche Fußball-Liga kündigte gemeinsame Hilfsmaßnahmen für die Katastrophenopfer an. Die Schumacher-Brüder spenden, und Tennisprofis wollen auf ihr Preisgeld verzichten.

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          Nach dem verheerenden Erdbeben in Asien ist im nationalen und internationalen Sport Unterstützung signalisiert worden. Die Deutsche Fußball-Liga kündigte am Sonntag gemeinsame Hilfsmaßnahmen für die Katastrophenopfer an. Einzelheiten sollen in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden.

          Konkret sind bereits englische Profiklubs geworden. Manchester United und Charlton Athletic stellen den Flutopfern je 140.000 Euro zur Verfügung und haben damit die Summe von 70.000 Euro verdoppelt, die jeder der zwanzig Klubs der Premier League bereits am Donnerstag gespendet hatte. Allein Englands Erstligaklubs bringen damit 1,54 Millionen Euro auf.

          Tennisspieler verzichten auf Preisgeld

          Auch Deutschlands schnellstes Brüderpaar reiht sich in die Hilfsfront ein. "Bei soviel Leid kann es nur selbstverständlich sein, daß man zu helfen versucht. Daher spenden wir auf jeden Fall", erklärte der siebenmalige Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher. International sind vor allem die Tennisspieler, deren Saison gerade beginnt, aktiv geworden. Nachdem die Direktoren aller australischen Tennis-Turniere im Januar Hilfsmaßnahmen vereinbart haben, wollen der Inder Mahesh Bhupathi und der Schwede Jonas Björkman auf ihr Preisgeld beim ATP-Turnier in der kommenden Woche verzichten. Beide riefen ihre Kollegen auf, diesem Schritt zu folgen.

          Die Herren-Profivereinigung ATP wird die Gebühr von 25.000 Dollar, die die Veranstalter entrichten müssen, Unicef zur Verfügung stellen. Direkt neben der Tennisanlage in Melbourne, wo am 17. Januar die Australian Open beginnen, wird es am 10. Januar im 80.000 Fans fassenden Kricketstadion das erste von mehreren geplanten Benefizspielen geben. Dabei trifft eine Kricketauswahl aus Asien auf eine Weltauswahl.

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