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Zweite Liga : Eintracht verliert in Cottbus

  • Aktualisiert am

Mit aller Macht zum Sieg: Energie-Spieler Guillaume Rippert klärt mit einem Fallrückzieher Bild: dpa

Und da ist es passiert: Eintracht Braunschweig kassiert in der zweiten Fußball Bundesliga seine erst Niederlage. Im Spitzenspiel verlieren die Niedersachsen 1:3 in Cottbus. Kaiserslautern rückt bis auf drei Punkte an den Tabellenführer heran - durch ein 1:0 beim FSV Frankfurt.

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          Der FC Energie hat den Eintracht-Riegel geknackt: Cottbus fügte mit einem 3:1 (2:1) am 15. Spieltag Spitzenreiter Braunschweig die erste Saisonniederlage in der zweiten Fußball-Bundesliga zu. Boubacar Sanogo (5. Minute), Julian Börner (44.) und Daniel Brinkmann (81.) schossen die Lausitzer an diesem Samstag zu ihrem sechsten Heimsieg der laufenden Saison. Die Braunschweiger, die mit 34 Punkten an der Tabellenspitze bleiben, konnten nur den Treffer von Dominik Kumbela (18.) entgegensetzen. Norman Theuerkorn flog zudem vom Platz (82.). Energie steht nun mit 28 Zählern knapp hinter dem Spitzentrio Eintracht, Lautern und Hertha.

          In einem sehenswerten und spannenden Zweitliga-Spiel hatten beide Teams ihre Stärken in der Offensive. So entwickelte sich vor 11.740 Zuschauern im Stadion der Freundschaft ein munterer Schlagabtausch mit Cottbuser Vorteilen. Die Führung durch einen Kopfball von Sanogo – sein neuntes Saisontor – nach Hereingabe von Marc Andre Kruska konterten die Gäste sofort. Eine Ecke verlängerte Deniz Dogan, Kumbela traf aus Nahdistanz ebenfalls per Kopf. Ein Kopfballtor von Börner nach Ecke von Marco Stiepermann und ein sehenswerter 25-Meter-Schuss von Energie-Debütant Brinkmann, der sich ins Tor senkte, entschieden schließlich die Partie für die Gastgeber.

          Der 1. FC Kaiserslautern bleibt indes weiter ungeschlagen und damit auf Aufstiegskurs. Dank eines verwandelten Elfmeters von Albert Bunjaku (18. Minute) kam der Bundesliga-Absteiger an diesem Samstag zu einem verdienten 1:0 (1:0)-Sieg beim FSV Frankfurt und schob sich mit 31 Punkten zumindest für 24 Stunden an Hertha BSC vorbei auf Rang zwei der Tabelle. Vor 10.470 Zuschauern im erstmals ausverkauften Volksbank Stadion erarbeiteten sich die Pfälzer ein klares Chancenplus.

          Schon vor dem Führungstreffer durch Bunjaku, der zuvor selbst gefoult worden war, hätte Mohamadou Idrissou (7.) die Gäste nach vorne bringen können. Sein Kopfball wurde von FSV-Verteidiger Nils Teixeira auf der Linie geklärt. Idrissou boten sich im ersten Durchgang weitere Möglichkeiten (28./34.), die er ebenfalls nicht nutzte. Glück hatte der FCK-Torjäger, als ein Handspiel von ihm im eigenen Strafraum nach knapp einer Stunde nicht mit einem Strafstoß geahndet wurde.

          Lauth bringt die Sechziger zweimal in Führung

          Die Hausherren hielten zwar wacker dagegen, blieben im Angriff aber harmlos. Auf der Gegenseite verhinderte Patrick Klandt mit einer doppelten Glanzparade gegen Hendrick Zuck und Konstantinos Fortounis (72.) eine höhere Niederlage. Der 1. FC Union Berlin hat Trainer-Aufsteiger Alexander Schmidt derweil einen idealen Einstand beim TSV 1860 München verdorben. Die Köpenicker erkämpften im heimischen Stadion an der Alten Försterei ein 2:2 (1:0). Nachdem Benjamin Lauth die Gäste durch einen Doppelschlag (53./70. Minute) schon vom Debütsieg für den neuen Coach hatte träumen lassen, retteten die Berliner dank des ersten Saisontreffers von Adam Nemec neun Minuten vor Schluss zumindest einen Punkt. Die Führung in der ersten Halbzeit hatte Christian Stuff erzielt (22.). Für Schmidt war es damit nur ein halbwegs gelungener Einstand. Sein Nachfolger könnte bereits bereitstehen: Auf der Tribüne saß unter den insgesamt 16.750 Zuschauern im ausverkauften Union-Stadion auch der ehemalige englische Nationalcoach Sven-Göran Eriksson. Die Investoren der Löwen liebäugeln mit einem Engagement des Schweden.

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