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Zukunft der Spiele : Wo bleibt die Action bei den Paralympics?

  • -Aktualisiert am

So kann das aussehen: Aaron Fotheringham während der Eröffnungsfeier der Paralympics 2016 in Rio de Janeiro Bild: imago

Rollstühle auf Rampen? Nicht in Tokio. Den Paralympics werden Adrenalin-Sportarten vorenthalten, die bei Olympia Quote bringen und vor allem die jungen Zuschauer begeistern. Warum nur?

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          Die Action war schon mal da. Und wie! 2016 waren die Paralympics für einen Moment ganz die von Aaron Fotheringham. Alle Augen im Stadion Maracanã waren auf ihn gerichtet: Eine gewaltige Rampe, ein Ring aus Feuerfunken und gewagter Sprung mit Frontflip im Rollstuhl – mehr Adrenalin ging nicht. Die Paralympics in Rio den Janeiro konnten eröffnet werden.

          Doch es sollte noch fünf Jahre dauern, bis der Action-Sport sich auch in Gold verewigen durfte. 2021 war dann das Jahr der Adrenalin-Spiele – allerdings bei Olympia. Skaten, Surfen, Klettern und BMX sorgten für Quoten-Höhepunkte und vor allem für Klickzahlen beim jungen Publikum auf sozialen Netzwerken, wo mittlerweile weitaus mehr Bildschirmzeit verbracht wird als vor dem heimischen TV-Gerät.

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