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Nachwuchs-Star Williamson : Begeisterndes NBA-Debüt von Top-Talent

  • Aktualisiert am

Kaum zu stoppen: Zion Williamson (rechts) bei seinem Debüt in der NBA Bild: dpa

Nach drei Monaten Wartezeit gibt Basketball-Jungstar Zion Williamson seine Premiere in der NBA. In nur drei Minuten deutet er an, warum der Hype um ihn so groß ist. Unbegrenzt darf der 19-Jährige aber noch nicht auf dem Parkett stehen.

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          Alles schaute auf Zion Williamson – und das gehypteste Basketball-Talent der NBA deutete beim heiß erwarteten Debüt gleich seine Extraklasse an. In einem Zeitraum von drei Minuten und acht Sekunden erzielte der 19-Jährige im letzten Viertel 17 Punkte seiner New Orleans Pelicans nacheinander. Aber auch mit 22 Zählern insgesamt konnte Williamson in seinem ersten Spiel in der besten Liga der Welt die 117:121-Niederlage gegen die San Antonio Spurs nicht verhindern. Die Fans bejubelten den Rookie dennoch frenetisch für seine spektakulären Aktionen.

          „Es war schön, diese Emotionen zu erleben“, sagte Williamson. „Ich war froh, da draußen zu sein und herumzurennen, aber die ganze Zeit ging durch meinen Kopf: ‚Bleib ruhig!‘“ Der in der Talenteziehung Draft als erster Spieler gewählte Jungprofi hatte sich vor der Saison wegen eines Meniskusrisses einem Eingriff an seinem rechten Knie unterziehen müssen und konnte jetzt erst sein NBA-Debüt geben.

          „Wir wollen Zion“

          „Wie er spielt, welche Energie er bringt – das sieht man normalerweise nicht von jemandem, der so jung ist“, schwärmte sein Mitspieler Jrue Holiday. Nachdem Williamson sein Team im Spiel gehalten hatte, musste er fünf Minuten vor Ende auf die Bank und blieb dort sehr zum Missfallen der eigenen Fans.

          Lautstark skandierten die Pelicans-Anhänger in der Schlussphase „Wir wollen Zion“ – vergeblich. Aufgrund der Verletzungshistorie des kräftig gebauten Flügelspielers erlaubt ihm sein Team derzeit noch nicht, für unbegrenzte Zeit auf dem Parkett zu stehen. „Persönlich will ich keine Restriktionen“, sagte Williamson. „Aber ich bin kein Doktor, deshalb muss ich auf sie hören.“

          Nationalspieler Dennis Schröder hat derweil die Oklahoma City Thunder zum dritten Erfolg nacheinander geführt. Mit 31 Punkten und neun Assists war der 26-Jährige am Mittwochabend (Ortszeit) beim 120:114-Sieg bei den Orlando Magic der Mann des Abends. „Ich war aggressiv, habe mit Selbstvertrauen geworfen und die Würfe gingen rein“, sagte Schröder, der von der Bank kam und 13 seiner 18 Würfe verwandelte. In der Tabelle liegt OKC auf dem siebten Platz in der Western Conference.

          Das Verfolgerduell im Westen haben der deutsche Center Isaiah Hartenstein und die Houston Rockets mit 121:105 gegen die Denver Nuggets für sich entschieden. Die Boston Celtics mit Daniel Theis haben nach dem Sieg gegen den West-Spitzenreiter Los Angeles Lakers nachgelegt und mit 119:95 gegen die Memphis Grizzlies gewonnen. Theis steuerte in fast 19 Minuten 14 Punkte und vier Rebounds bei.

          Eine 129:134-Niederlage kassierte hingegen Isaac Bonga mit den Washington Wizards bei den Miami Heat. Bonga kam er in knapp 20 Minuten auf fünf Punkte. Die Hauptstädter haben vier der vergangenen fünf Partien verloren.

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