https://www.faz.net/-gtl-a0lpt

Zanardis behandelnder Arzt : „Situation, in der man sterben könnte“

  • Aktualisiert am

Der behandelnde Arzt, Giuseppe Olivieri: „Kein hoffnungsloser Fall“. Bild: EPA

Zwar sei die Operation „so verlaufen, wie sie verlaufen sollte“, sagte Giuseppe Oliveri, doch sei die Ausgangssituation von Paralympics-Sieger Zanardi sehr schlecht gewesen.

          1 Min.

          Der frühere Formel-1-Pilot Alessandro Zanardi befindet sich nach seinem Verkehrsunfall und der Operation weiter in Lebensgefahr. Zwar sei die Operation „so verlaufen, wie sie verlaufen sollte“, sagte der behandelnde Arzt Giuseppe Oliveri am Samstag vor Journalisten in Siena, doch sei die Ausgangssituation sehr schlecht gewesen.

          Der 53 Jahre alte Zanardi war am Freitag mit seinem Handbike mit einem Lkw kollidiert und hatte sich schwere Kopfverletzungen zugezogen. Mehrere Gesichtsknochen seien gebrochen, hieß es. Der Italiener befindet sich derzeit im künstlichen Koma.

          Oliveri sagte, dass Zanardi aber „kein hoffnungsloser Fall“ sei. Allerdings befände sich der mehrmalige Paralympics-Sieger in einer Situation, „in der man auch sterben“ könne. Auch den Hirnschaden, den er bei dem Unfall davontrug, kann Oliveri nach eigenen Angaben derzeit nicht beurteilen. Dieser werde dann bewertet, „wenn er aufwacht“, sagte Oliveri: „falls er aufwacht.“

          Weitere Themen

          Mainz rechnet schonmal durch

          Besser drinbleiben : Mainz rechnet schonmal durch

          Mainz 05 muss sparen – obwohl es von der Liga eine unerwartete Geldspritze gibt. Ein Abstieg würde die Situation noch verschärfen. Folgen für die Spieler hat das Ganze aber schon jetzt.

          Topmeldungen

          Hat sich am Ende durchgesetzt: Armin Laschet (Mitte) mit der bisherigen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer und seinem unterlegenen Konkurrenten Friedrich Merz

          Neuer CDU-Vorsitzender : Mit Laschet auf Nummer Sicher

          So eindeutig Armin Laschet sich gegen Friedrich Merz durchsetzen konnte, so gespalten bleibt die Partei. Laschet wird die Kanzlerkandidatur ansteuern. Die Entscheidung darüber fällt in den Landtagswahlen.
          Halbleiterfertigung von Bosch: Die Schwaben setzen zu großen Teilen auf eigene Chips.

          Produktion stottert : Chipmangel bremst Autobranche

          Weil Halbleiter fehlen, kündigt mancher Hersteller sogar Kurzarbeit an. Die Branche sucht derweil nach Lösungen und ist dafür auch mit der Bundesregierung im Gespräch.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.