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Freiwasserschwimmen : Zwei Medaillen im tiefen Wasser

  • Aktualisiert am

Finnia Wunram (r.) zieht den Hut: Siegerin Haley Anderson war zu schnell Bild: Reuters

Erste Rennen, erste Medaillen für den deutschen Schwimm-Verband: Finnia Wunram erreicht nach fünf Kilometern im Freiwasser als Dritte das Ziel - und überrascht selbst Bundestrainer Stefan Lurz. Ihr männlicher Kollege Muffels ist noch besser.

          Freiwasserschwimmerin Finnia Wunram hat gleich zum Auftakt der Weltmeisterschaften in Kasan für eine große Überraschung gesorgt. Die 19-Jährige gewann am Samstag beim Fünf-Kilometer-Rennen die Bronzemedaille. „Wir haben mit einer Top-10-Platzierung geliebäugelt. Aber wie sie das gemacht hat, absolut überragend“, sagte Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz. Chefbundestrainer Henning Lambertz freute sich über den WM-Auftakt des deutschen Teams in Russland: „Das ist der fantastischste Einstieg, den ich seit langem irgendwo sehen durfte.“

          Der Titel in der Kasanka, einem Nebenfluss der Wolga, ging nach 58:48,4 Minuten an Haley Anderson aus den USA. Die lange führende niederländische Zehn-Kilometer-Europameisterin Sharon van Rouwendaal fiel als Vierte aus den Medaillenrängen. 1,4 Sekunden hinter Anderson wurde die Griechin Kalliopi Araouzou Zweite, Wunram schlug 2,8 Sekunden hinter der Amerikanerin an. Die deutsche Europameisterin Isabelle Härle war nur Zuschauerin. Sie ließ die kurze Freiwasserstrecke wegen der anstehenden Olympia-Qualifikation über zehn Kilometer aus.

          Muffels wird Zweiter

          Rob Muffels hat bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Kasan die Silbermedaille über fünf Kilometer im Freiwasser gewonnen. Der EM-Zweite musste sich am Samstag im Foto-Finish dem Südafrikaner Ho Chad geschlagen geben. Beide schlugen nach 55:17,6 Minuten an. Dritter wurde 2,4 Sekunden zurück der Italiener Matteo Furlan. Bei seinem WM-Debüt schwamm der erst 17-jährige Florian Wellbrock auf Rang fünf.

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